Gestern Morgen und heute Nacht verursachten übermüdete Autofahrer auf der Autobahn im Kanton Aargau je einen Verkehrsunfall. Verletzt wurde niemand.

von Kapo AG

Der erste der beiden Unfälle ereignete sich am Mittwoch, 16. Mai 2018, gegen acht Uhr auf der A2 bei Strengelbach. Eine 22-jährige Automobilistin war in Richtung Basel unterwegs, als sie am Steuer einnickte. Sie verlor die Herrschaft über ihren Wagen, der danach gegen die Leitplanke prallte. Die junge Frau blieb unverletzt. Am Auto sowie an der Leitplanke entstand jedoch beträchtlicher Schaden. Weil der Verdacht auf Drogeneinfluss bestand, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Blut- und Urinprobe an. Die Kantonspolizei Aargau nahm der 22-Jährigen den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Letzte Nacht kam es dann kurz vor ein Uhr auf der A1 bei Oberentfelden zu einem ähnlichen Unfall. Dabei fuhr ein 45-jähriger Automobilist in Richtung Zürich. Weil er übermüdet war, sah er ein vorausfahrendes Auto mit Anhänger zu spät. Im letzten Moment wich der 45-Jährige noch aus, streifte dabei aber den Anhänger. Sein Volvo prallte anschliessend schleudernd gegen die mittlere Leitplanke. Auch bei diesem Unfall blieb es bei Sachschaden. Allerdings ist dieser besonders am Volvo erheblich. Die Kantonspolizei nahm auch dem 45-Jährigen den Führerausweis vorläufig ab.

 

Originalfoto der Kapo AG

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