In der Nacht auf Sonntag wollte sich in Reinach ein Automobilist der Kontrolle durch die Polizei entziehen. Die Flucht endete abrupt mit einem Selbstunfall in Zetzwil.

von Kapo AG

Kurz nach 02.00 Uhr, in der Nacht auf Sonntag, 24. Dezember 2017, wollte eine Patrouille der Regionalpolizei Aargau Süd einen schwarzen Citroen in Reinach kontrollieren. Anstatt die Fahrt zu verlangsamen, beschleunigte das Fahrzeug massiv und flüchtete in Richtung Oberkulm. Die Polizeipatrouille nahm sofort die Verfolgung auf. Nach einer Rechtskurve auf der Hauptstrasse in Zetzwil kam das Fluchtfahrzeug links von der Fahrbahn ab und prallte mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Gebäudefassade. Das Autowrack wurde zurück auf die Strasse geschleudert und kam zum Stillstand. Der Lenker, ein 40-jähriger Schweizer, konnte anschliessend angehalten werden.

Betrachtet man das Trümmerfeld, welches sich an der Unfallstelle auf über 70 Meter erstreckt, grenzt es an ein Weihnachtswunder, dass weder der Flüchtende, noch unbeteiligte Personen verletzt wurden.

Aufgrund der ausführlichen Tatbestandsaufnahme am Ereignisort musste die Hauptstrasse während mehreren Stunden gesperrt werden. Die Feuerwehren Gontenschwil-Zetzwil und Oberwynental leiteten den Verkehr grossräumig um.

Durch die Staatsanwaltschaft Zofingen/Kulm wurde ein Verfahren eröffnet und eine Blut- und Urinprobe beim Autofahrer angeordnet. Der Führerausweis wurde ihm auf der Stelle abgenommen.

 

Originalfoto der Kapo AG

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