Die Schweiz hat mit der EU über 150 bilaterale Verträge. Unsere Gegner behaupten, bei der Annahme der Begrenzungs-Initiative BGI sei der bilaterale Weg Geschichte. Wenn Frau Bundesrätin Keller-Sutter auch noch von «schlimmer als der BREXIT» spricht, dann hat die Aussage der «Lastwagenvignette von Doris L.» eine würdige Nachfolge gefunden. Glaubt sie wirklich, die EU nehme eine Kündigung von 6 Verträgen in Kauf, welche voll in ihrem Interesse liegen, nur weil die Schweiz eine Nachbesserung des 7.Vertrages will?

Ernst Haller, Gretzenbach

Wenn tatsächlich in Brüssel diese absurde Karte ausgespielt würde, dann haben diese Brüsseler Machtokraten nichts aus dem Lehrbeispiel «Börsenäquivalenz» gelernt. Diese unrechtmässige Machtdemonstration ging bekanntlich voll in die Hosen der Erpresser aus Brüssel. Gerade der BREXIT lehrt doch, dass mit Brüssel nur dann erfolgversprechend zu verhandeln ist, wenn ganz klar Position bezogen wird, will heissen, dass wir die Zuwanderung wieder eigenständig steuern wollen.

Bekanntlich ist die Schweiz als NICHT-EU Mitglied das einzige Land, welches die Verträge mit Brüssel buchstabengetreu einhält, was keines der 26 EU-Mitglieder untereinander zu Stande bringt. Nicht einmal Deutschland konnte die 3% Neuverschuldungsgrenze einhalten.

Stimmen Sie am 27. September 2020 unbedingt JA zur BGI. Alle anderen machen sich mit verantwortlich für eine 10-Millionen-Schweiz, die Plünderung der Sozialwerke, eine Nivellierung nach unten bei der arbeitenden Bevölkerung, für all die negativen Auswirkungen der masslosen Zuwanderung, ein sinkendes Bildungsniveau und überlastete Infrastruktur, kurzum: Letztendlich zum Fremden im eigen Land zu werden. Lassen wir uns nicht gutgläubig von Eigeninteressen Geleiteten einen riesigen Bären aufbinden. 

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