Das "Hellchöpfli", oberhalb von Laupersdorf, sorgt für heisse "Chöpfli". In der ehemaligen Militäranlage soll eine grosse Asylunterkunft, hauptsächlich für abgewiesene Asylbewerber, entstehen. Zuerst wollte das solothurnische Departement des Innern von Regierungsrat Peter Gomm bloss im kleinen Rahmen die Bevölkerung von Laupersdorf und Matzendorf informieren. Das bringt die Thaler Bevölkerung in Rage. Sie haben ein Komitee "Besorgte ThalerInnen" gegründet.

von Barbara Kaufmann

Regierungsrat Peter Gomm (Bild: so.ch)

Es sei ein Shuttle Bus-Betrieb vom Flüchtlingszentrum "Hellchöpfli" zum Bahnhof Oensingen geplant. Damit betreffe das Flüchtlingszentrum das ganze Thal und auch das Gäu, heisst es auf der Facebook-Seite des Komitees "Besorgte ThalerInnen"

Die Angst ist da, dass mit dieser Busverbindung das gleiche passiert, wie mit der Busverbindung vom Flüchtlingszentrum Balmberg zum Bahnhof Solothurn. Täglich würden dort vor allem afrikanische Drogenhändler mit dem Bus vom Flüchtlingszentrum zum Bahnhof Solothurn gekarrt, wo dann in den Unterführungen gedealt werde. Das wolle man in Balsthal oder Oensingen von Anfang an unterbinden, heisst es aus den Reihen des Komitees.

Auf Druck aus der Bevölkerung gäbe es am 5. März 2012 endlich eine offizielle Veranstaltung zum Thema des Durchgangszentrums "Hellchöpfli", kann man auf Facebook nachlesen. "Wir sind der Meinung, alle Einwohnerinnen und Einwohner des Thales, alle Betroffenen aus dem geplanten „Ausgangsrayon“ und überhaupt alle Interessierten haben ein Recht auf Information und Gehör", schreibt das Komitee und ruft dazu auf, am 5. März um 19.30 Uhr in die Mehrzweckhalle nach Laupersdorf zu kommen. Hier gäbe es Gelegenheit, sich Informationen aus erster Hand zu holen, Fragen zu stellen und den eigenen Standpunkt darzulegen.

02.03.2012 | 1766 Aufrufe

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