Der Hund ist bekanntlich der beste Freund des Menschen. Gerade während der Corona-Krise helfen die vierbeinigen Gefährten vielen Schweizern, durch die schwierige Zeit zu kommen. So mancher vermisst einen solchen Begleiter in seinem Leben und denkt vielleicht darüber nach, diese Lücke zu füllen. Das zeigt auch die erhöhte Nachfrage in Zoohandlungen und Tierheimen. Doch wer sich einen Hund anschaffen will, sollte wissen, dass sie in den kuscheligen Freund auch investieren müssen. ProntoPro.ch, das Online-Portal für Dienstleistungen, hat deshalb unter anderem auf Basis der Durchschnittspreise im Portal nachgerechnet, mit welchen jährlichen Kosten Schweizer Hundebesitzer rechnen müssen.

prontoPro.ch

65 Franken kostet das Futter im Monat

Dabei zeigt sich, dass vor allem zu Beginn die eine oder andere Investition mehr vonnöten ist. Zusätzlich zum möglichen Kaufpreis muss man im ersten Jahr durchschnittlich 2.010 Schweizer Franken einkalkulieren: unter anderem für tierärztliche Untersuchungen, den obligatorischen Mikrochip, das gesetzlich vorgeschriebene Hundetraining, Impfungen, aber auch tägliche Notwendigkeiten wie Futter. Hinzu kommt noch die Hundesteuer, die je nach Region zwischen 75 und 160 CHF jährlich liegt.

Nach dem ersten Jahr wird es etwas günstiger: Im Durchschnitt sind 890 Franken im Jahr aufzuwenden – oder gut 74 im Monat. Davon entfällt der Löwenanteil auf Futter: 780 Franken kostet die Versorgung des Vierbeiners jährlich – das sind 65 CHF jeden Monat. Teurer wird es natürlich, wenn dem Tier etwas fehlt: 45 Franken kostet ein Tierarztbesuch im Schnitt.

Alles komplett gibt es ab 3.000 CHF im Jahr

Diese Kosten sind das Minimum, doch investieren viele Schweizer noch deutlich mehr in ihren Liebling. Mindestens zweimal im Jahr geht es für je 70 CHF zum Hundefriseur, 400 Franken kostet im Jahr die Fortsetzung des Hundetrainings. Der größte Posten entfällt jedoch darauf, sich um das Tier zu kümmern, wenn man nicht da ist. Der Hundesitter, der mit dem Vierbeiner auch Gassi geht, kostet pro Stunde 17 Franken – bei zwei Stunden pro Woche sind das im Jahr 1.768 CHF. 

Das summiert sich: Wer dem besonderen Familienmitglied das komplette Programm angedeihen lässt, zahlt im ersten Jahr 3.918 Franken – oder 365,00 CHF im Monat. Danach wird es mit 3.198 CHF nur ein wenig günstiger.

Kostenfaktor Hund? Keine Einsparungen während der Corona-Krise

Da wäre es vorstellbar, dass die Schweizer Hundebesitzer in der Corona-Krise angesichts wachsender Existenzsorgen und oft knapperen Kassen an den Kosten fürs Haustier gespart haben – obwohl sich der vierbeinige Freund als so treuer Begleiter erwies. Auch dieser Frage ist ProntoPro nachgegangen und hat die Anfragen nach Hundedienstleistungen auf der Plattform untersucht. Das Ergebnis lautet klar: Nein! Die Nachfrage nach entsprechenden Dienstleistungen ist selbst während des Lockdowns nicht gesunken. Die treue Begleitung, welche die Lieblingsvierbeiner während der außergewöhnlichen Zeit waren – die Schweizer haben sie honoriert.

Über ProntoPro:

ProntoPro ist der Marktplatz, um Dienstleistungsprofis und Kunden zusammenzubringen. In Italien haben bereits mehr als 1.000.000 Kunden den Marktführer ProntoPro genutzt, um einen der rund 400.000 registrierten Dienstleister aus 500 Service-Kategorien zu suchen, die von Klempnern, Baufirmen, Fotografen, Architekten bis zu Hochzeitsplanern, Personal Trainern und Nachhilfelehrern reichen. In der Schweiz ist ProntoPro seit Mai 2019 mit einem eigenen Marktplatz vertreten. Rund 15.000 Profis aus der gesamten Schweiz bieten Kunden bereits ihre Dienste an. ProntoPro wurde 2015 gegründet, hat seinen Sitz in Mailand und wird von privaten Investoren finanziert. 

 

Symbolbild von Oliver Haja / pixelio.de

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