Der Autohändler Emil Frey baut sein Imperium aus. In den letzten Monaten hat das Unternehmen elf unabhängige Garagenbetriebe übernommen. Über 300 Mitarbeiter sind so Teil der Gruppe geworden. «Es ging in allen Fällen um die Lösung der Nachfolgeproblematik in den Eigentümerfamilien und um die Sicherung der Arbeitsplätze», sagt eine Firmenvertreterin zur «Handelszeitung».

Handelszeitung / ots.

Emil Frey ist hinter Amag die Nummer zwei im Schweizer Markt. Das Autohaus vertritt die Marken Toyota, Subaru, Suzuki, Mitsubishi, Kia, Land Rover, Lexus, Jaguar und Aston Martin. Der konsolidierte Umsatz in der Schweiz liegt bei über 2 Milliarden Franken.

Die jüngste Übernahmewelle hat dazu geführt, dass die Zahl der Schweizer Mitarbeiter um fast 10 Prozent auf deutlich über 3000 gestiegen ist.

48 Standorte führt Emil Frey nun in der Schweiz, deren 11 sind neu. Geografisch verteilt sich das Wachstum auf die Grossregion Zürich, die Südostschweiz und das Tessin. Die Firma Autostern Zürichsee ist mit 70 Mitarbeitern der grösste neue Emil-Frey-Betrieb. Sie wurde Ende der siebziger Jahre als Opel-Garage gegründet und ist im zürcherischen Wädenswil zu Hause.

Die jüngsten Mitglieder der Emil-Frey-Gruppe sind die Garage Central aus Zuchwil und die Garage Baldinger in Schaffhausen. Die beiden Unternehmen beschäftigen gemeinsam 45 Personen. Sie sind seit Anfang Juli Teil von Emil Frey.

 

Foto: auto-central.ch (zVg.)

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