Die Interessengemeinschaft Strasse Solothurn empfiehlt den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern das Parkierungsreglement der Stadt Olten, das am 10. Februar 2019 zur Abstimmung kommt, abzulehnen! Das Reglement erscheint der IG als zu restriktiv und nicht bedarfsgerecht!

Roland F. Borer, Vorsitzender IG Strasse Solothurn

Das Parkierungsreglement der Stadt Olten entspricht den wachsenden Mobilitätsbedürfnissen der Bevölkerung und der regionalen Wirtschaft in keiner Weise. Das gleiche gilt für den Mobilitätsplan, der für die IG als Interessenvertreter der motorisierten Strassenbenutzer als zu ideologisch erscheint.

Falsch ist der von den Verkehrsplanern und den Oltner Behörden gewählte Ansatz, wonach der Verkehr mit Restriktionen und Kapazitätsabbau in der Stadt Olten reduziert werden könne. Nicht berücksichtigt wird in diesen Überlegungen die Tatsache, dass das Verkehrsmittel zu einem wesentlichen Teil auf Grund der Situation am Ausgangsort und nicht am Zielort gewählt wird. Zudem hängt die Wahl davon ab, welche und vor allem auch wie viele Ziele man im Gesamten anfahren will. Auch der Umfang der allenfalls zu transportierenden Güter wird die Wahl des Verkehrsmittels beeinflussen.

Diese und weitere Überlegungen wurden beim Mobilitätsplan und dem Parkierungsreglement in die Entscheidfindung leider nicht oder zumindest zu wenig einbezogen.

Ein Nein zum vorliegenden Parkierungsreglement zwingt die Oltner Stadtbehörden mit den Vertreterinnen und Vertretern aller Verkehrsträger eine sachbasierte Lösung zu suchen, welche den Mobilitätsbedürfnissen der Bevölkerung und der Wirtschaft entspricht. Olten als Zentrumsstadt ist auch ihren umliegenden Vorortsgemeinden verpflichtet!

 

Archivbild Kapo Olten

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