Im Zusammenhang mit den starken Regenfällen gingen gestern Montag rund 100 Meldungen bei der Kantonspolizei Solothurn ein. Bei Lommiswil entgleiste nach einem Erdrutsch ein Zug, bei Schnottwil erfasste von einer Böschung gelöstes Material ein Auto. Verletzt wurde niemand.

von Kapo SO

Am Montag, 22. Januar 2018, gingen im Zusammenhang mit den ausgiebigen Niederschlägen im Kanton Solothurn knapp 100 Meldungen bei der Kantonspolizei Solothurn ein, davon allein etwa 90 in der Zeit vom frühen Nachmittag bis Mitternacht. In den meisten Fällen ging es dabei um in Gebäude eindringendes Wasser. Betroffen war überwiegend die Region zwischen Grenchen und Solothurn. Dort standen zahlreiche Ortsfeuerwehren im Einsatz.

Erdrutsche in Schnottwil und Lommiswil

An einer Böschung bei Schnottwil löste sich am Montag vor 15 Uhr Geröll und blockierte die Bernstrasse. Eine Autolenkerin hielt daher an und informierte die Polizei. Kurz darauf löste sich weiteres Material aus dem Hang, das das Auto erfasste. Die Lenkerin blieb unverletzt. Die Strasse ist seither gesperrt und wird voraussichtlich im Verlauf des Dienstags wieder geöffnet. Eine örtliche Umleitung ist eingerichtet.

Bei Lommiswil entgleiste infolge eines Erdrutsches gegen 20.40 Uhr ein Zug, der in Richtung Oberdorf fuhr.

Der Triebwagen sowie einige Waggons sind dabei aus dem Gleis gesprungen und blieben in Schräglage stehen. Zum Teil wurden Fahrleitungsmasten touchiert. Im Zug befand sich neben dem Lokführer eine Passagierin. Beide blieben unverletzt. Die Strecke ist bis auf weiteres unterbrochen. Informationen zum Bahnverkehr finden sich unter www.railinfo.ch.

 

Originalfotos der Kapo SO

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