Das Vertrauen in die Aargauischen Kantonalbank (AKB) darf keinen Schaden nehmen. Der Untersuchungsbericht zum Postauto-Subventionsskandal belastet Pascal Koradi massiv. Dass er im Februar noch verkündete, von allem nichts gewusst zu haben, erstaunt. Vor diesem Hintergrund begrüsst die FDP Aargau den Rücktritt von Pascal Koradi.

FDP AG

Das gute Renommee der Aargauischen Kantonalbank wird damit bewahrt. Der Untersuchungsbericht zum Postautoskandal, in dem Pascal Koradi mehrfach erwähnt wird, bringt Haarsträubendes zum Vorschein: Offenbar wurde systematisch über Jahre bewusst Gewinn versteckt. «Gemäss dem Bericht war Pascal Koradi über alles informiert, bis ins letzte Detail.

Ich bin echt erstaunt über die Vorgänge, die geschildert werden. Allerdings erstaunt mich ebenso, dass die Verantwortlichen der Post Pascal Koradi bis heute nicht angehört haben, wie er selber sagt», so Lukas Pfisterer, Präsident der FDP Aargau.

Pascal Koradi ist mittlerweile zurückgetreten. Es ist ihm positiv anzurechnen, dass er damit auf die Kundinnen und Kunden sowie auf die Mitarbeitenden der AKB Rücksicht nimmt und die Reputation der Bank schützt.

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