Bei der Durchführung eines Überholmanövers kam es gestern Nachmittag bei Rudolfstetten zu einem Zusammenstoss zwischen mehreren Fahrzeugen. Zwei Autos gerieten auf die Bahngeleise, worauf der Bahnverkehr der BDWM für fast zwei Stunden eingestellt werden musste. Zwei Personen mussten ins Spital eingeliefert werden. Die Kantonspolizei nahm einer 44-jährigen Automobilistin den Führerausweis vorläufig ab.

Kapo AG

Eine 44-jährige Schweizerin fuhr gestern Mittwoch, 7. November 2018, 14.10 Uhr mit ihrem Audi von Dietikon/ZH Richtung Mutschellen. Vor dem Ortseingang Rudolfstetten-Friedlisberg führte sie ein Überholmanöver aus. Sie überholte einen Anhängerzug, als aus der Gegenrichtung ein Ford nahte. Es kam zur Kollision mit einem Subaru sowie dem dahinter fahrenden Ford und dem überholten Anhängerzug.
Der Audi und der Ford gerieten neben die Fahrbahn auf die Bahngeleise.

Ambulanzbesatzung, Kantons- und Regionalpolizei rückten rasch nach Meldungseingang aus. Die 44-jährige Audi-Fahrerin sowie die 65-jährige Ford-Fahrerin zogen sich mittelschwere Verletzungen zu und mussten ins Spital geführt werden. Der Sachschaden beträgt zirka 60'000 Franken.

Die polizeiliche Tatbestandsaufnahme sowie die Bergungsarbeiten dauerten bis kurz nach 16.00 Uhr. Während dieser Zeit wurde der Verkehr durch die Feuerwehr Rudolfstetten umgeleitet. Die Bahnpassagiere wurden mit Ersatzbussen transportiert.
Die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten hat eine Untersuchung eröffnet. Die Kantonspolizei nahm der 44-jährigen Audi-Fahrerin den Führerausweis vorläufig ab.

 

Originalfoto der Kapo AG

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