Vor wenigen Tagen warnte die Polizei auch auf der Internet-Zeitung soaktuell.ch, dass im Wiggertal Einbrecher mit der sogenannten "Fensterbohr-Methode" unterwegs seien. Heute jetzt ein Erfolg. Dank einer aufmerksamen Nachbarin konnte heute Samstagmorgen in Rothrist ein Einbrecher im Tatobjekt angehalten und für weitere Ermittlungen festgenommen werden.

von Kapo AG

Eine Anwohnerin meldete am Samstag, 7. Oktober 2017, kurz nach 3.30 Uhr, dass ein Unbekannter verdächtig um ein Haus in Rothrist schleiche. Die Bewohner dürften in den Ferien weilen. Gestützt auf diese Meldung wurden mehrere Polizeipatrouillen zur Fahndung aufgeboten.

Die ersten Polizeipatrouillen konnten beim Eintreffen eine aufgebrochene Türe beim Einfamilienhaus feststellen. Der eingesetzte Diensthund "Iaro" der Regionalpolizei Zofingen machte derart Eindruck, dass sich der im Innern aufgespürte Einbrecher widerstandslos festnehmen liess. Es handelt sich dabei um einen 31-jährigen Albaner, ohne Wohnsitz in der Schweiz.

Nach ersten Erkenntnissen dürfte dieser mit der "Fensterbohr-Methode" in das Einfamilienhaus eingestiegen sein. Er wurde für weitere Ermittlungen festgenommen. Ob sich der 31-jährige Albaner auch für weitere Einbrüche zu verantworten hat, wird nun durch die Kantonspolizei Aargau abgeklärt.

Die Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete hierzu eine Untersuchung und wird beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragen.

In den letzten zwei Wochen suchten Einbrecher wiederholt Wohnhäuser im Bezirk Zofingen heim, wobei diese mit der "Fensterbohr-Methode" in die Liegenschaften eindrangen. 

 

Symbolbild von Christoph Droste / pixelio.de

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