Die glp Solothurn und Umgebung hat zur Ortsplanungsrevision der Stadt Solothurn ihre Stellungnahme eingereicht. Sie unterstützt die vorgeschlagene Stossrichtung des Zonenplanes und die Liberalisierung der Öffnungszeiten der Gastrobetriebe. Auch die im Mobilitätskonzept vorgesehene Verlagerung vom motorisierten Individualverkehr hin zum ÖV und zum Fuss- und Veloverkehr ist ein Schritt in die richtige Richtung.

glp Solothurn und Umgebung

Die bereits im räumlichen Leitbild geforderte «Verdichtung nach innen» wird aus Sicht der glp mit den festgelegten Geschossflächenziffern moderat umgesetzt. Für eine effektive Verdichtung nach innen sollen die Geschossflächenziffern der verschiedenen Bauzonen, insbesondere in Bahnhofsnähe, erhöht werden. Man hätte hier aus Sicht der glp durchaus noch weiter gehen können.

Beim Baureglement werden die richtigen Ziele angestrebt, allerdings teilweise mit unrealistischen und zu bürokratischen Massnahmen. Hier sind sicher noch Vereinfachungen notwendig. In Ihrer Stellungnahme fordert die glp zwei wesentliche Änderungen zum Mobilitätskonzept:

  • Für die Steuerung der Verkehrsentwicklung ist die Verschärfung des Parkplatzreglements nicht ausreichend. Es braucht zusätzlich ein Massnahmenkonzept, welches die vorgesehenen Schritte und einen Zeitplan für die Umsetzung festlegt. Zu den wichtigsten Massnahmen gehören insbesondere die Umsetzung der Agglomerationsprogramme des Kantons sowie die verbesserten Querungen beim Hauptbahnhof und beim Westbahnhof für den Veloverkehr.
  • Für jede Nachbargemeinde soll eine Velo-Hauptverbindungsachse definiert wird, welche die entsprechende Gemeinde mit dem Stadtzentrum und dem Hauptbahnhof verbindet. Auf diesen Achsen soll der Veloverkehr Priorität haben.

 

Symbolbild von Alan Rainbow / pixelio.de

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