Am Freitagabend rückten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Ambulanz aus, nachdem in einer Asylunterkunft in Oftringen ein Brand ausgebrochen war. Drei Personen mussten zur Kontrolle ins Spital geführt werden. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.

Kapo AG

Am vergangenen Freitag, 5. April 2019, kurz vor 18.00 Uhr, gingen bei der Kantonalen Notrufzentrale KNZ Meldungen über einen Brandausbruch in der Kantonalen Asylbewerberunterkunft 'Langern' in Oftringen ein. Rasch rückte ein Grossaufgebot von Einsatzkräften aus.

In der Liegenschaft befanden sich zu diesem Zeitpunkt zirka 15 Personen. Diese konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen und ins Freie gelangen. Die angerückten Feuerwehren Oftringen, Aarburg und Zofingen begannen rasch mit der Brandbekämpfung. Neben der Kantonspolizei rückte die Regionalpolizei Zofingen sowie die Ambulanzbesatzung an den Einsatzort aus.

Gebäudeschaden erheblich – drei Personen zur Kontrolle im Spital 
Drei Bewohner mussten zur Kontrolle wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins Spital geführt werden. Durch den Kantonalen Sozialdienst wurde allen Personen eine Bleibe in einer anderen Unterkunft zugewiesen.

Die Feuerwehr konnte den Brand löschen, lange Zeit hatte sie mit mehreren Brand- und Glutnestern in den oberen Stockwerken zu kämpfen. Der Sachschaden wird auf mehrere hunderttausend Franken geschätzt.

Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache eingeleitet. Die zuständige Staatsanwaltschaft Zofingen-Kulm eröffnete umgehend eine Strafuntersuchung.

 

Originalfoto der Kapo AG

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