Der Automobil Club der Schweiz ACS ist über den Ausgang der Wahlen in die eidgenössischen Räte enttäuscht, auch wenn das Ergebnis nicht überraschend kommt. Vor allem aufgrund der zukünftigen Mitte-links Mehrheit im Nationalrat steht für ihn fest: In der kommenden Legislatur wird den Automobilisten ein noch rauerer Wind entgegen wehen als bisher.

ACS

Die Tatsache, dass in den kommenden vier Jahren im Nationalrat eine Mitte-links Mehrheit herrschen wird, ist für den ACS Ansporn, sich weiterhin dezidiert für den motorisierten Individualverkehr einzusetzen: «Wir werden uns noch vehementer dafür engagieren, dass der Verkehrsfluss und die freie Wahl des Verkehrsmittels auch zukünftig gewährleistet werden können», sagt ACS Zentralpräsident Thomas Hurter, der in seinem Heimatkanton Schaffhausen als Nationalrat wiedergewählt worden ist. «Wir freuen uns, dass unter den wieder- und neu gewählten, bürgerlichen National- und Ständeräten, einige aus den Reihen des ACS stammen. Gemeinsam werden wir uns gezielt zugunsten des motorisierten Individualverkehrs und für die Interessen unserer Mitglieder einsetzen», so Hurter weiter.

Der Automobil Club der Schweiz ACS wurde am 6. Dezember 1898 in Genf gegründet und bezweckt den Zusammenschluss der Automobilisten zur Wahrung der verkehrspolitischen, wirtschaftlichen, touristischen, sportlichen und aller weiteren mit dem Automobilismus zusammenhängenden Interessen wie Konsumenten- und Umweltschutz. Er widmet der Strassenverkehrsgesetzgebung und ihrer Anwendung besondere Aufmerksamkeit. Er setzt sich ein für die Verkehrssicherheit auf der Strasse.

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