Auf das Grand Prix Team Switzerland wartet mit dem Motorrad Grand Prix Deutschland ein ganz spezielles Ereignis. Das Rennwochenende auf dem Sachsenring ist wegen der geringen Entfernung zur Schweiz quasi das Heimrennen für den in Zürich stationierten Moto2-Rennstall. Vor vielen eigenen Fans will man beim achten Saisonrennen besonders brillieren.

(mgt/pgm)

Randy Krummenacher (Foto: zvg)

Das bevorstehende Rennwochenende im Freistaat Sachsen ist für das Grand Prix Team Switzerland und Randy Krummenacher in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderer Anlass im Verlauf der Moto2-Weltmeisterschaft 2012. Einerseits gilt der Sachsenring-Grand-Prix als Heimrennen, auf der anderen Seite kehrt man zu jenem Circuit zurück, wo 2011 der 22-jährige Kalex-Pilot wie ein Wirbelsturm zum vierten Rang im Rennen gebraust war. Nicht zuletzt ruhen aber die Hoffnungen auf eine weitere Zielankunft in den Punkterängen auf den konstanten Leistungen vom vergangenen Assen-Wochenende, wo man insbesondere im Qualifying mit dem vierten Startplatz groß aufzeigte und dann im Rennen auf Rang elf ins Ziel kam.

Der Grand Prix auf dem Sachsenring ist seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet, wo die Veranstalter regelmäßig Zuschauerzahlen von weit über 200.000 (!) vermelden können. Im Gegensatz zu den vergangenen Schauplätzen in der hartumkämpften Moto2-Weltmeisterschaft, wo man auf schnellen Rennstrecken fuhr, ist das Streckenlayout auf dem Sachsenring sehr winkelig und kurvenreich. Unabhängig davon, dass es im Verlauf der 4.182 Meter langen Rennstrecke eigentlich nur zwei Vollgas-Abschnitte gibt, wird von den Schräglagenakrobaten dennoch hochkarätiger Rennsport mit atemberaubenden Geschwindigkeiten geboten. Der Schweizer TV-Sender SFzwei berichtet vom Moto2-Rennen am Sonntagmittag live ab 12:10 Uhr. Vom Kurven-Spektakel auf der Berg- und Talbahn im Osten Deutschlands gibt es auch wie gewohnt eine umfassende und ausführliche Live-Berichterstattung auf SPORT1, SPORT1+ und dem Internetportal SPORT1.de.

Randy KRUMMENACHER (WM-Rang 16 - 20 Punkte): “Das Rennen auf dem Sachsenring ist für mich ein ganz besonderer Event. Eigentlich ist es mein Heimrennen und aus diesem Grund werden viele Fans aus meinem Fanclub nach Sachsen reisen. Schon alleine deswegen freue ich mich riesig auf dieses Wochenende und das sorgt gewissermaßen auch für eine zusätzliche Motivationsspritze. Außerdem gefällt mir die winkelige Streckenführung auf dem Sachsenring sehr gut und wegen dem vierten Platz im vergangenem Jahr gibt es auch schöne Erinnerungen. Es erwartet uns aber eine besondere Aufgabe. Wegen der kurzen Streckenlänge liegen die Zeiten noch enger beisammen als anderswo. Angesichts der Dichte in der Moto2 wird es bestimmt nicht einfach. Auf jeden Fall werden wir den in Assen begonnenen Trainingsmodus fortsetzen. Dieser Schritt hat sich am vergangenen Wochenende bestens bewährt. So gesehen blicke ich dem achten Saisonrennen zuversichtlich entgegen und ich freue mich schon jetzt darauf, dass es am Freitag wieder losgeht. Unabhängig davon, dass wir nach Assen quasi keine Pause hatten.”

Marco A. RODRIGO – Teamchef: “Assen war bislang das beste Rennwochenende für uns in dieser Saison. Dabei möchte ich nicht nur den vierten Startplatz hervorheben, sondern vielmehr die konstante Performance während aller Sessions ansprechen. Am Ende gab es dann noch fünf wertvolle WM-Punkte für den elften Rang. Ein Resultat unter den ersten Zehn haben wir leider knapp verpasst. Für den bevorstehenden Sachsenring-Grand-Prix ist es daher unser Ziel, dass wir auf diesem Level konstant weiterarbeiten und uns Schritt für Schritt mit beständigen Platzierungen in den Top-10 etablieren. Nach Randys überragender Vorstellung mit dem vierten Platz im Rennen vergangenes Jahr in Deutschland, wollen wir am Sonntag das Rennen in den Top-10 beenden und mit möglichst vielen Punkten heimreisen.“

06.07.2012 | 1708 Aufrufe

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