Ein Wohnungswechsel ist mit Aufwendungen verbunden. Umzugskosten, allenfalls neue Möbelstücke und die Entsorgung verschlingen viel Geld. Leider bleibt es oft nicht bei diesen Kosten. Wenn man zusätzlich eine ganze Monatsmiete für die neue Wohnung vorauszahlen und die Hausratsversicherung nach oben korrigieren muss, kann eine horrend hohe Mietkaution die Liquidität eines jeden Mieters auf den Prüfstand stellen.

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Grafik: Screenprint von myCaution.ch

Vermieter und Gesetz sehen vor, dass Mieter eine Kaution in Höhe von bis zu drei Mietzinsen im Voraus als Sicherheitsleistung auf einem Sperrkonto zu hinterlegen haben. Das ist an sich legitim. Denn oft kommt es vor, dass Mieter die Wohnung nach Beendigung des Mietverhältnisses mit Schäden hinterlassen, welche für den Nachmieter so schnell wie möglich in Ordnung gebracht werden müssen.

Doch woher soll ein Mieter, bei all den anfallenden Kosten durch den Umzug, nun auch noch diese hohe Kaution herbekommen? „Heureka!“, die bisherige Mietkaution soll als Geldquelle dienlich sein. Diese wird ja ohnehin freigeschaltet, sobald das bisherige Mietobjekt wieder in die Hände des Vermieters übergeben wird – „Problem gelöst!“, denkt sich der Mieter.

Doch wäre da nicht das Schadenprotokoll des vorherigen Mietobjektes. Bei Schlüsselabgabe hat der Vermieter Schäden am Parkett im Wohnzimmer festgestellt, welche nicht im Zusammenhang mit der natürlichen Abnutzung stehen. Die Kosten für die Reparatur werden auch vom Mieter akzeptiert (s. Kasten unten). Der Vermieter kümmert sich um die Handwerker und Beseitigung des Schadens. Das kann aber Wochen oder gar Monate dauern. Die Schlussabrechnung und Verrechnung mit der Mietkaution lässt auf sich warten. Ohne Kaution gibt’s beim neuen Vermieter aber keine Wohnung. Was nun?

Soll man sich das Geld bei Verwandten oder Bekannten leihen? Die Hausbank wieder um einen Kredit bitten? Oder gar die Wohnungspläne völlig über Bord werfen?

Mietkautionsversicherung als Lösung für Mieter und Vermieter

Immer mehr Mieter entscheiden sich für eine Mietkautionsversicherung als Alternative zum herkömmlichen Banksperrkonto. Gegen Zahlung einer jährlichen Prämie bürgt die Versicherung gegenüber dem Vermieter für eventuelle Schäden am Mietobjekt und leistet auch Zahlungen bei Mietzinsausständen. Die Dienstleistung entpuppt sich heute als fester Bestandteil des Schweizer Wohnungsmarktes.

1991 hat SwissCaution als erste Versicherungsgesellschaft überhaupt das Produkt der Mietkautionsversicherung auf dem Schweizer Wohnungsmarkt lanciert.

FirstCaution AG Olten

Mittlerweile beteiligen sich auch andere Gesellschaften am Mietkautionsgeschäft und buhlen um die Gunst der Kunden. Zum Beispiel die in Olten niedergelassene FirstCaution. Untersuchungen und Vergleiche aller Anbieter haben ergeben, dass FirstCaution die mit Abstand günstigste Prämie für die Nicht-Sperrung der Kaution berechnet und auch bei den administrativen Kosten bei weitem die tiefsten aufweisen kann (>> siehe Vergleichsrechner).

Das Produkt der Mietkautionsbürgschaft löst für den Mieter und Vermieter ein grosses Problem rund um den Wohnungswechsel und die Mietkaution.

MyCaution.ch

Das erste Mietkautionsvergleichsportal www.mycaution.ch ist seit gut einem halben Jahr auf dem Schweizer Markt und bietet einen transparenten Vergleich der wichtigsten Mietkautionsanbieter, sei es bei der Prämie oder den versteckten Kosten. Das Portal schafft erstmals Klarheit und Transparenz, wenn es um Mietkautionsversicherungen geht.

Das Schadenprotokoll

Bei Rückgabe des Mietobjektes an den Vermieter erstellt dieser ein Schadenprotokoll, um Beschädigungen, welche der Vermieter verursacht hat, festzuhalten. Nur wenn der Mieter einverstanden ist, darf der Vermieter die Mietkaution (oder Teile davon) zur Zahlung der erforderlichen Reparaturen verwenden. Stellt sich der Mieter gegen die Forderung, bleibt das Depot so lange gesperrt, bis die Schlichtungsbehörde den Fall abwickelt.

Sofern der Mieter nicht für Schäden finanziell einzustehen hat, muss der Vermieter das Depot sofort nach Auszug zurückzahlen. Jedoch kommt es auch schon vor, dass der Vermieter sich weigert das Depot auszubezahlen, obwohl keine umstrittene Forderung besteht, so dass dem Mieter nichts anderes übrig bleibt, als die Freischaltung bei der Schlichtungsbehörde zu verlangen, oftmals mit der Folge, dass das Geld nicht sofort für die fällige neue Kaution zu zur Verfügung steht.

 

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