Fahrlässigkeiten führten gestern Samstag in Wohnhäusern in Lenzburg und Schöftland zu je einem Brand. Obwohl beide frühzeitig gelöscht werden konnten, entstand beträchtlicher Schaden. Eine Frau wurde verletzt.

von Kapo AG

Der Brand in Lenzburg brach am Samstag, 5. Mai 2018, um 17.30 Uhr, in einem Wohnhaus an der Aavorstadt aus. Eine Bewohnerin war am Kochen, als durch eine Unachtsamkeit Frittieröl in Brand geriet. Beim Versuch, die Flammen in der Pfanne zu löschen, spritzte brennendes Öl auf den Kunststoffboden. Dieser begann dadurch ebenfalls zu qualmen. Die alarmierte Feuerwehr vermochte den Brand rasch zu löschen.

Beim Löschversuch erlitt die 47-jährige Frau leichte Brandverletzungen an den Händen. Zusammen mit ihren Kindern konnte sie das Haus rechtzeitig verlassen. Eine Ambulanz brachte die Verletzte ins Spital.

Obwohl rasch gelöscht verursachte der Brand einen Schaden von mehreren zehntausend Franken. Die russgeschwärzte Wohnung ist vorläufig nicht mehr bewohnbar.

Grillasche unsachgemäss entsorgt

In Schöftland war ein Mehrfamilienhaus am Rosenweg betroffen. Nachbarn bemerkten am späten Samstagabend, dass auf der Terrasse einer Wohnung ein Feuer brannte. Noch bevor die Feuerwehr eintraf, konnten die Bewohner die Flammen mit einem Gartenschlauch löschen.

Abgesehen von Schäden am Mobiliar und schwarzen Aussenwänden richtete der Brand keinen grossen Schaden an.

Wie sich zeigte, hatten die Bewohner am Vorabend grilliert und danach die Asche, entgegen der Brandschutzvorschriften, in einem Papiersack deponiert.

 

Archivbild von soaktuell.ch

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