Das Komitee «Pro Verkehrsanbindung Thal» begrüsst den nach «eingehender Prüfung» gefällten Entscheid des Regierungsrates, sämtliche Einsprachen und Beschwerden gegen die Erschliessungsplanungen für die VA Thal abzuweisen und den Erschliessungsplan zu genehmigen. Noch in diesem Jahr soll das Kantonsparlament den erforderlichen Verpflichtungskredit genehmigen.

Komitee "Pro Verkehrsanbindung Thal"

Das Komitee «Pro VA Thal» wird die Zeit bis zu diesem Entscheid nutzen, um Politik und Bevölkerung zu informieren und letzte Zweifler von der Notwendigkeit des Projektes zu überzeugen.

Der Regierungsrat hat an seiner Sitzung vom 31. März den Erschliessungsplan für die Verkehrsanbindung Thal sowohl auf kommunaler als auch auf kantonaler Ebene genehmigt. Er tat dies, weil er nach eingehender Prüfung zum Schluss gekommen war, dass das Vorhaben recht- und zweckmässig ist. Das Komitee «Pro VA Thal» zeigt sich sehr erfreut über diesen Entscheid der Solothurner Regierung. Dass diese zuvor alle Einsprachen und Beschwerden sowohl gegen die kommunale als auch gegen die kantonale Erschliessungsplanung abgewiesen hat, ist ein eindrücklicher Beleg für die Qualität des Gesamtprojektes. Ein Projekt, welches sämtliche Gemeindepräsidenten des Thals und auch jener von Oensingen uneingeschränkt unterstützen und hinter dem auch die Gemeinden selber sowie weite Teile von Politik und Wirtschaft stehen. Für sie alle ist klar: Die Region Thal wird mittels VA Thal besser ans Verkehrsnetz angeschlossen und der Engpass auf der Strasse durch die Klus beseitigt.

Die VA Thal bietet genügend Kapazität für die Motorfahrzeuge, sichere Wege für Fussgänger, sie berücksichtigt den Landschaftsschutz, bezieht den öffentlichen Verkehr mit ein – und sie tut all dies zu einem tragbaren Preis. Auch Baudepartements-Vorsteher Roland Fürst schreibt auf der offiziellen Internetseite der VA Thal, es handle sich um ein «Projekt von grosser kantonaler Bedeutung». Also muss aus Sicht des Komitees «Pro Verkehrsanbindung Thal» auch alles dafür getan werden, dass dieses Projekt in der vorliegenden Form und zum geplanten Zeitpunkt – die Regierung spricht von Baubeginn im Jahr 2022 oder 2023 – realisiert wird.

Auch die OeBB begrüsst Entscheid der Regierung Auch aus Sicht des öffentlichen Verkehrs und der Oensingen-Balsthal-Bahn (OeBB) ist der Entscheid zentral, weshalb Thomas Fluri als VR-Präsident der OeBB und Mitglied des Komitees «Pro VA Thal» den Regierungsratsbeschluss explizit begrüsst. «So können nun die vorgesehenen flankierenden Massnahmen rings um die Haltestelle Thalbrücke direkt in die Überarbeitung des gesamtes Buskonzeptes der Region Thal eingebunden werden», sagt Fluri.

Der Umsteigepunkt Thalbrücke wird für die Benutzer des öffentlichen Verkehrs aufgewertet und auch der Langsamverkehr kann einfacher und vor allem sicherer abgewickelt werden. Noch in diesem Jahr soll der Verpflichtungskredit für den Bau der Verkehrsanbindung Thal dem Kantonsrat zur Genehmigung vorgelegt werden.

«Unser Komitee wird sich weiterhin mit Nachdruck für diese Lösung, die das Thal und das Gäu vom Verkehr entlastet, einsetzen», verspricht Stefan Müller-Altermatt, Co-Präsident des Komitees «Pro VA Thal» und Nationalrat. In den kommenden Wochen und Monaten will das Komitee die Bevölkerung auf verschiedenen Kanälen informieren und über die zwingende Notwendigkeit der Realisierung der VA Thal für die gesamte Region aufklären. Die notwendigen finanziellen Mittel für diese Informationskampagne versucht die Gruppierung auf vielfältige Art und Weise zu beschaffen. Befürworter der VA Thal, Private und Unternehmen, sind eingeladen, das Komitee bei seinem Kampf für die Realisierung dieses Jahrhundertprojektes mit einer Spende zu unterstützen. Infos dazu gibt es auf der offiziellen Website des Komitees. www.va-thal.ch

 

Abbildung zVg.

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