Das im Jahr 2016 erstmals unter der Bezeichnung Kettenreaktion 16 stattfindende Kunstfestival auf dem Areal der ehemaligen Cellulose Attisholz, Riedholz/CH führte zu einer breiten Bespielung der Fabrikbrache durch Kunstschaffende der Urban Art und der New Contemporary Art mit der Begleitpublikation Rec.01. Das Projektarchiv findet man unter kettenreaktion.jetzt und auf dem Blog des Campus-Attisholz. Die im Jahr 2017 daraus entstandene Kunstplattform CAMPUS ATTISHOLZ, erschaffen und getragen vom Verein BTS strebt nun im 2019 zum zweiten Mal das Projekt “Kettenraktion 2019”, kurz “KR19”, als prozessgesteuertes Kunst- und Schaffenslabor an. Eingeladene Kunstschaffende bespielen während rund 4 Wochen den Raum und inszenieren diesen neu.

Redaktion Campus-Attisholz

Die eingeladenen Kunstschaffenden beziehen ihre Residenzen ab 15. Juni 2019 und beginnen mit der Arbeit vor Ort. Der Kunstsommer 2019 wird somit auf dem Attisholz-Areal eingeläutet. Die Präsentation der Ergebnisse aus den Schaffensprozessen findet als spartenübergreifender Kunst-Event mit Rahmenveranstaltungen jeweils an den Wochenenden vom 10. August bis 8. September 2019 statt.

Die Artist in Residence Stipendien werden an Kunstschaffende vergeben, die aus der Urban und New Contemporary Art stammen und sich in ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit der Beziehung und Entwicklung von Kunst und urbaner und ruraler Lebenswelt in Zeiten des Post Neoliberalismus richten. Als Basis dient den Kunstschaffende eine Wohngelegenheit während max. drei Wochen direkt auf dem Gelände. Die wöchentliche Werkpräsentation vor Ort sowie der ebenfalls wöchentlich stattfindende “Artist Talk” dient dem Austausch und Kennenlernen neu angekommener Kunstschaffender.

Bedeutung des Festivals für das Areal und die Region Solothurn
Zum Allerersten Mal findet eine Publikumsöffnung an der Aare findet statt. Durch Nationale und Internationale Beteiligungen (Kunstschaffende, Fotografen, Unterstützer) soll der Stadtort positiv von Aussen mit all Ihren Möglichkeiten wahrgenommen werden. Die Bewohner der Umliegenden Gemeinden profitieren durch diese Öffnung eine weitere Zugänglichkeit und durch die Künste wird das Thema Transformation in ein neuen Kontext gesetzt. Es entsteht ein breiter Diskurs um und über die Zukunft des Areales. Vision und Innovation, hervorgebracht durch kreative innere Entwicklung soll den Kultur- und Wirtschaftsstandort Solothurn Ost in ein neues Licht rücken und das Potential zukünftiger Nutzungen des Areales sowie den neu geöffneten Uferpark in Luterbach aufzeigen.

PREOPENING für Beteiligte Kunstschaffende, Unterstützer und geladene Gäste am Samstag, 10. August 2019, 18.00 Uhr, mit anschliessendem Sommerkonzert des SINFONIEORCHESTER Biel-Solothurn

ARTBANG - Offizielle Publikumsöffnung:
Fr. 16. und  Sa. 17.8.2019 / 16.00-22.30h
So. 18.8.2019 / 10.00 - 17.00

Fr. 23. und Sa. 24.8.2019 - 16.00-22.30h
So. 25.8.2019 / 10.00 - 17.00

Fr. 30. und Sa. 31.8.2019 / 16.00-22.30h
So. 1.9.2019  / 10.00 - 17.00

Fr. 6.9. und Sa. 7.9.2019  / 16.00-22.30h
So. 8.9.2019

Es werden pro Tag zwischen 300 bis 500 Besucher, somit über die Dauer des gesamten Sommers gegen 5000 bis 8000 Besucher. Interessierte Kunstschaffende, Galeristen, Architekten, Designer, Planer, Projektentwickler, Dichter, Denker, Politiker, Dozenten, Studenten, Schüler, Anwohner und Institutionen erwartet. Auch die breite Bevölkerung gehört zur Zielgruppe.

Tickets und mehr Infos hier....

 

Grafik: Laine Foto: © Patrick Lanz

 

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