Die Wiederwahl der beiden bisherigen solothurnischen Ständeräte Pirmin Bischof und Roberto Zanetti war allgemein erwartet worden, wenn auch nicht beide im ersten Wahlgang. Und genauso ist es gekommen. Bischof wurde bereits gewählt, Zanetti muss in die zweite Runde. Christian Imark (SVP) kommt mit einem respektablen Resultat - aber grossem Abstand zu Zanetti - auf den dritten Platz. Und die FDP blamiert sich mit Stefan Nünlist.

Martina Gloor

Grafik: Kanton Solothurn (sostimmt.so.ch)

Pirmin Bischof (CVP) holte 42234 Stimmen. Das absolute Mehr lag bei 39651 Stimmen. Wie schon vor vier Jahren muss SP-Mann Roberto Zanetti dagegen in den zweiten Wahlgang. Er machte 37465 Stimmen.

Sehr zufrieden mit seinem Resultat ist SVP-Nationalrat Christian Imark. Sein dritter Platz mit 24460 Stimmen sei ein gutes Resultat. Der Abstand zu Zanetti ist aber gross. Zum Vergleich: Vor vier Jahren holte Walter Wobmann im ersten Ständerats-Wahlgang 29666 Stimmen. Das relativiert die Chancen von Christian Imark in einem zweiten Wahlgang. Umsomehr die Stimmen der CVP dannzumal, wie im Kanton Solothurn üblich, mehrheitlich zu Roberto Zanetti wandern dürften.

Der Kandidat der FDP, Parteipräsident Stefan Nünlist (17942 Stimmen), landete in der Endabrechnung sogar noch hinter dem Grünen Felix Wettstein (19794) abgeschlagen auf dem letzten Platz. Man kann hier zurecht von einer Ohrfeige für die traditionsreiche Solothurner FDP sprechen.

 
Foto: Pirmin Bischof (Archiv)

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