Im Juli 2017 stieg die Zahl der registrierten Arbeitslosen im Kanton Solothurn gegenüber dem Vormonat um 40 auf 3'900 (Vormonat: 3'860, Vorjahresmonat: 3'963) Personen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 2,6% auf 2,7% (Vorjahresmonat: 2,7%, CH: 3,0%). Der Anstieg ist auf die Schul- und Lehrabgänger zurückzuführen. Die Altersgruppe der unter 25-jährigen nahm um 129 Stellensuchende zu.

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Die Zahl der Stellensuchenden im Kanton Solothurn lag bei 6'746 (Vormonat: 6'670, Vorjahresmonat: 6'614) und war damit um 76 Personen höher als im Vormonat. Die Stellensuchendenquote verharrt bei 4,6% (Vorjahresmonat: 4,5%, CH: 4,3%).

Die Stellensuchendenquote in der Region Solothurn stagnierte bei 4,0%. Die Region zählte Ende Juli 2'120 Stellensuchende, sieben Personen weniger als im Vormonat. In der Region Grenchen stieg die Quote von 5,8% auf 5,9%. Dies bei einer Zunahme von 21 Personen auf 805 Stellensuchende. Die Quote im Schwarzbubenland erhöhte sich von 3,6% auf 3,7%. Dies bei 16 Stellensuchenden mehr. Mit 38 Personen mehr schloss die Region Olten den Monat Juli ab. Die Quote verharrte bei 5,2%. In der Region Thal stieg die Quote von 4,2% auf 4,4%. Hier wurden acht Personen mehr gezählt, welche sich bei den RAV zur Stellensuche angemeldet haben.

Im Berichtsmonat waren 3'652 (Vormonat 3'635) Männer als stellensuchend registriert, 17 Personen mehr als im Vormonat. Im Vorjahr waren es 3'602 Männer. 3'094 Frauen (Vormonat 3'035) waren im Juli 2017 auf Stellensuche. Dies ist eine Zunahme von 59 Personen. Im Vorjahresmonat waren es 3'012 Frauen. Der Frauenanteil lag bei 45,9% (Vorjahresmonat 45,5%).

Die Zahl der stellensuchenden Schweizer erhöhte sich im Berichtsmonat von 3‘646 auf 3‘760 Personen. Dies entspricht einer Zunahme von 114 Personen. Ende Juli 2017 waren mit 2'986 Ausländern (Vormonat 3'024) 38 Personen weniger als stellensuchend registriert. Der Ausländeranteil sank gegenüber dem Vormonat von 45,3% auf 44,3% (Vorjahresmonat 43,3%).

Die Gruppe der unter 20-jährigen Stellensuchenden nahm um 94 Personen auf 333 Personen zu, womit sich die Quote von 3,3% auf 4,6% erhöhte. Bei der Altersgruppe der 20- bis 24-jährigen stieg die Zahl der Stellensuchenden von 544 auf 579 Personen. Die Quote veränderte sich von 4,2% auf 4,5%. Die Quote der 25- bis 29-jährigen gab von 5,4% auf 5,3% nach. Hier sind 30 Personen weniger zu zählen. Jene der 30- bis 39-jährigen stagnierte bei 5,7%. Dies bei sechs Stellensuchenden weniger. Die Quote der Gruppe der 40- bis 49-jährigen reduzierte sich von 3,8% auf 3,7% und zählte 31 Personen weniger. In der Gruppe der 50- bis 59-jährigen stagnierte die Quote bei 4,5%. Die Zahl der registrierten Stellensuchenden nahm dabei um sechs Personen zu. In der Gruppe der über 60-jährigen erhöhte sich die Zahl der Stellensuchenden um acht Personen zu. Die Quote nahm von 4,6% auf 4,7% zu.

Symbolbild von Paul-Georg Meister / pixelio.de

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