Die Jungfreisinnigen Aargau freuen sich über den Vorstoss von Exponenten der FDP und SVP, der die Installation von fixen Blechpolizisten im Kanton Aargau untersagen möchte. «Fixe Blechpolizisten bringen keinen zusätzlichen Sicherheitsgewinn, da der Überraschungseffekt aus bleibt», meint Tim Voser, Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Aargau, der sich bereits mit einer Petition gegen den geplanten Blitzkasten an der Gstühlkreuzung gewehrt hatte.

Jungfreisinnige AG

Zuverlässiger ist aus der Sicht der Jungfreisinnigen Aargau die Verwendung von mobilen Radarkontrollen, da hier punktuell und nach Bedarf gefährliche Strassenabschnitte kontrolliert werden können. Das Modell der fixen Blitzkästen hat ausgedient, da diese nicht zu mehr Sicherheitsgewinn im Strassenverkehr führen. Denn der Überraschungseffekt verfliegt nach der Installation.

"Wir sind überzeugt davon, dass viele Personen nach dem Blitzkasten erst recht auf das Gaspedal drücken." Auch die Zahlen unterstützen die bewährte Praxis ohne Blitzkästen. Im Aargau, wo die Kapo auf mobile Kontrollen setzt, ist die Unfallrate tiefer als in anderen Kantonen mit fest installierten Blechpolizisten.

Patrick Wehrli, Präsident der Jungfreisinnigen Aarau-Lenzburg-Kulm, meint ausserdem: «Damit wir nicht von einer Welle von fest installierten Blitzkästen überrollt werden, ist dieser Vorstoss nötig.». Die Jungfreisinnigen Aargau sind überzeugt davon, dass dank diesem Vorstoss der Sicherheitsaspekt in Zukunft wieder in den Vordergrund von Radarkontrollen rückt und nicht die Einnahmen aus Geldbussen.

 

Archivbild der Kapo TG

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