Heiss diskutiert wurden 2018 die anhaltende politische Rangelei um den Brexit und die extremen Kursschwankungen von Bitcoins.

pte.

Der Brexit, der bevorstehende Austritt Großbritanniens aus der EU, rückt immer näher. "Kommt es zu keiner Einigung zwischen London und Brüssel, droht bereits am 30. März 2019 über Nacht ein harter Brexit mit Zöllen und langen Grenzkontrollen", so die eindringliche Warnung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Einer aktuellen Umfrage zufolge sei der Großteil der heimischen Betriebe aber noch immer nicht ausreichend auf ein No-Deal-Szenario vorbereitet. "Dieses Ergebnis ist besorgniserregend", kritisierte IW-Ökonom Jürgen Matthes Anfang November (siehe: http://pte.com/news/20181106018).

Dass Unternehmen dem Brexit nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa mit Furcht entgegenblicken, hatte eine PwC-Studie unter 2.450 Firmen in 31 europäischen Ländern schon Anfang Juni deutlich gezeigt. Angesprochen auf Fachkräftemangel, Bürokratie und künftige Wachstumsaussichten, gab ein Viertel der Befragten an, dadurch negative Folgen zu befürchten (siehe: http://pte.com/news/20180608002). Entsprechende Sorgen hat offensichtlich auch die britische Regierung selbst, die mit einer Diplomatie-Offensive den politischen und wirtschaftlichen Einfluss Großbritanniens in der Welt sicherstellen will (siehe: http://pte.com/news/20181102019).

Geplatzte Bitcoin-Blase

Mit Ängsten und Sorgen hatten in diesem Jahr wohl auch viele Anhänger der 2017 so gehypten Kryptowährungen zu kämpfen. Diese mussten nach einem rasanten Höhenflug gegen Ende des Vorjahres - Bitcoins erreichten dabei zeitweilig einen Kurs von über 20.000 Dollar - einen ebenso rasanten Einbruch hinnehmen: Mitte August lag der Kurs eines Bitcoin nur noch unter 6.000 Dollar (siehe: http://pte.com/news/20180814018) und taumelte im Dezember sogar Richtung 4.000 Dollar. Analysten sahen die Schuld für das Platzen der Preisblase vor allem bei Spekulanten, die allein im Dezember 2017 über 15. Mio. Dollar an Bitcoins von Langzeitinvestoren aufgekauft hatten (siehe: http://pte.com/news/20180611002).

Doch auch die von "CNBC" zu Tage geförderte Erkenntnis, dass mittlerweile 800 verschiedene Kryptowährungen weit unter einem Cent gehandelt werden oder de facto tot sind (siehe: http://pte.com/news/20180704003), kann einige Experten offensichtlich nicht davon abhalten, überaus positiv in die digitale Währungszukunft zu blicken. Forscher des Imperial College London und der Investment-Plattform eToro vermuten etwa, dass Bitcoin und Co schon innerhalb des nächsten Jahrzehnts zum Mainstream-Zahlungsmittel werden könnten (siehe: http://pte.com/news/20180711004).

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