Ikea rollt sein Rückkauf-Programm für gebrauchte Ikea-Möbel in der gesamten Schweiz aus. Dies berichtet die «Handelszeitung». Zuvor hatte Ikea in Deutschland mit einem Pilotversuch für Möbel-Rückkäufe Schlagzeilen gemacht.

Handelszeitung / ots.

Im Nachbarland testen fünf von insgesamt 53 Filialen diesen Service. Hierzulande ist man einen Schritt weiter, der Service wird schweizweit offeriert: «Ab 1. September führen wir die Aktion Zweites Leben in all unseren neun Schweizer Möbelhäusern ein», bestätigt ein Ikea-Sprecher.

Das Unternehmen liess die Rückkauf-Idee von Januar bis März 2018 im Möbelhaus Spreitenbach testen: «Der Pilotversuch verlief erfolgreicher als gedacht; die rückverkaufte Möbel-Menge entsprach dem Doppelten unserer Erwartungen», heisst es bei Ikea Schweiz. Auf der Fläche konnte man die Occasionen schnell losschlagen: «Nach durchschnittlich zwei Tagen waren die zurückgebrachten Artikel wieder verkauft.»

Innerhalb der Ikea-Welt führten zwar ab 2015 schon andere Länder wie Frankreich, Belgien oder Japan Rückkauf-Modelle ein, doch technologisch sieht sich der hiesige Ableger in führender Position: «Das Schweizer Modell ist insofern besonders und neuartig, als unsere Kunden via Online-Tool den Preis für die Möbel fast punktgenau und transparent vorab in Internet ermitteln können.» Beim Programm Zweites Leben werden Kunden für ihre alten Ikea-Möbel mit Ikea-Gutscheinen entschädigt.

 

Archivbild von soaktuell.ch

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