Bei schönstem Wetter starteten die Niederämter-Schreinermeister ihre zweitägige Schreinerreise ins schöne Appenzell. Erster Halt war die Weissküfer-Manufaktur in Hundwil. Dieses traditionelle Handwerk mit beispielsweise der Herstellung von Holzfahreimern ist leider am Aussterben.

Walter Gurtner, Holzwurm, Däniken

Nach dem Mittagessen war dann das Highlight des Tages, die Besichtigung der Brauerei Locher AG, mit der anschliessenden Degustation von den Appenzeller Brauquöll-Bieren, inkl. Säntis Malt Whisky für uns Schreiner angesagt, welches für das Spülen der staubigen Schreiner-Kehlen sehr gut war.

Die anschliessende Dorfführung durch Appenzell und das feine Nachtessen beendeten unseren ersten Ausflugstag.

Nach dem grosszügigen Frühstück mit Buffet, ging die Reise weiter nach Teufen in den Heilpflanzengarten von A. Vogel, wo wir Holzwürmer die Pflanzenblätter und Blüten frisch und unter fachlicher Anleitung degustieren konnten.

Das zweite Highlight am zweiten Tag, war dann das Appenzeller Sieben-Gänge-Mittagessen in einem schönen Appenzeller Restaurant in Rehetobel, inkl. musikalischer Hackbrett- und Chor-Begleitung.

Bei der bequemen Heimfahrt konnten dann noch die vielen schönen Holzhäuser und sonstige Holzbauten bewundert werden. Der Tenor war unter den Schreinern klar: "Der Kanton Appenzell ist ein Vorbild in Sachen Holz-Verwendung, bei welchem der Kanton Solothurn noch viel lernen könnte." Ist doch Holz ein CO2-freier Werkstoff, der in nächster Umgebung nach wächst.

Ein spezieller Dank ging zum Schluss an Ismet Ebibi und seine Frau von der Schreinerei Nabholz, Schönenwerd. Sie haben das sehr interessante Reiseprogramm für die Niederämter Schreiner zusammen gestellt.

 

Foto zVg.

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