Die ersten Herbsttage stehen vor der Tür und stellen mit ihren Temperaturschwankungen eine Herausforderung dar. In der Übergangszeit zwischen Sommer und Winter hat die Bekleidung einen grossen Einfluss auf das Wohlbefinden. Vor Sturm, Regen und Erkältungen kann man sich mit wetterfester Kleidung schützen.

von Martina Gloor

Rundungen und Pölsterchen geschickt kaschieren

Obwohl die Herbstmode 2019 vielfältig kombinierbar ist, finden Frauen mit einer fülligen Figur oft nicht das geeignete Modell. Hautenge Kleider betonen unschöne Pölsterchen und beim Tragen von Jeans und Hosenanzügen fallen selbst kleine Speckröllchen unangenehm auf. Eine üppige Figur lässt sich jedoch mit einer Jacke optimal kaschieren. Bequeme Strickjacken, die lang geschnitten sind und bis zum Oberschenkel oder den Knien reichen, können über Hosen getragen, breite Hüften und füllige Oberschenkel geschickt verdecken. Eine Damenjacke wertet das Outfit auf und kann zum Kleid oder Rock sowie zu Bluse oder Pullover kombiniert werden. Modelle mit Flechtmuster oder Zopf passen gut zur Trachtenmode und werden im Winter gern zum Après-Ski-Outfit getragen.

Wintermode für Mollige sollte zum persönlichen Bekleidungsstil passen und dabei helfen, die Problemzonen zu verdecken. Ein Mantel sollte allerdings nicht zu lang sein, sondern nur bis zum Knie reichen, damit die Figur nicht noch rundlicher wirkt. Überschüssige Pfunde können mit einem Mantel in A-Form am besten kaschiert werden, da die gerade Form gleichzeitig den Körper optisch streckt und die Figur schlanker wirken lässt. Eine taillierte Jacke ist auch für Frauen mit stärkerer Figur geeignet, sofern das Modell ab der Hüfte weiter geschnitten ist und die weiblichen Rundungen geschickt überdeckt. Jacken wohin das Auge schaut, speziell für Damen mit großen Grössen, sind auch online zu finden. Grundsätzlich kann jede Frau, unabhängig von ihrer Figur die Mode, die zu ihr passt, finden. Auch Jacken in großen Grössen machen keinesfalls dick, sofern sie mit den passenden Bekleidungsstücken kombiniert werden.

Lässiger Kleidungsstil lenkt von Problemzonen ab

Eine Alternative, um auch in einer grossen Konfektionsgrösse chic auszusehen, ist der Lagenlook. Bei diesem Kleidungsstil wird eine kurze Jacke zu einem längeren Pullover oder einer langen Bluse getragen. Die Kombination zwischen kürzeren und langen Teilen sieht nicht nur perfekt aus, sondern kann auch Problemzonen kaschieren. Blousons mit Bündchen sollten offen getragen werden. Eine kuschelige Fleecejacke darf nicht zu eng anliegen, sondern eher weit geschnitten sein, damit nichts einengt. Zum Sommerkleid sieht eine leichte Strickjacke an den ersten kühlen Herbsttagen gut angezogen aus, während durch den lässigen Schnitt gleichzeitig die Pölsterchen im Bauchbereich kaschiert werden. Bei Wanderungen im Herbst schützen Softshelljacken mit Kapuze vor ungünstigen Witterungseinflüssen. Frauen mit stärkerer Figur sollten weite Hosen zur Jacke tragen, da diese Hosenmodelle optisch schlank machen. Die Problemzonen an Hüfte, Po und Oberschenkeln können mit längeren Jacken optimal kaschiert werden. Ideal sind auch Wickelkleider, da die Taille durch die diagonale Stoffführung schlanker wirkt. Darüber hinaus können Kleider mit Jacken zu einem Businessoutfit kombiniert, im Büro getragen werden.

Bei einer fülligen Figur sollten Jacken und andere Bekleidungsstücke auf keinen Fall zu eng gekauft werden. Lässige, weit geschnittene Modelle lenken von üppigen Rundungen ab und verdecken starke Hüften und Oberschenkel. Eine grosse Oberweite kann mit einem runden Ausschnitt perfekt in Szene gesetzt werden. Auf grosse Revers, Volants und Rüschen sollte jedoch verzichtet werden, da dies den Busen noch grösser wirken lässt. Auffällige große Muster oder Querstreifen sind eine Möglichkeit, weibliche Rundungen besonders hervorzuheben.

 

Screenshot Ulla Popken GmbH 

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