Mit der neuen Standortstrategie 2030 will der Regierungsrat die Attraktivität des Wirtschafts- und Wohnstandorts Kanton Solothurn nachhaltig steigern. Dazu sollen einerseits die klassischen Rahmenbedingungen wie Steuern, Infrastruktur, Raumplanung und Bildung verbessert werden. Andererseits soll der Kanton Solothurn als Wohn- und Lebensraum gestärkt werden. Die Solothurner Handelskammer unterstützt die Standortstrategie 2030 und will dazu beitragen, diese erfolgreich umzusetzen. Ein erster wichtiger Meilenstein wird die Umsetzung der kantonalen Steuervorlage 17.

SOHK

Die nationale und internationale Wettbewerbsfähigkeit eines Wirtschaftsstandortes hängt von klassischen Rahmenbedingungen wie Finanzen und Steuern, Regulierungen, Verfügbarkeit von gut ausgebildeten Fachkräften und Infrastruktur und Raumplanung ab. Immer bedeutender werden aber auch weiche Faktoren, die den Lebens- und Wohnstandort betreffen. Dazu gehören ein attraktives Freizeit- und Wohnangebot sowie vielseitige Bildungs- und Kinderbetreuungsmöglichkeiten.

Für eine nachhaltige und liberale Wirtschaftspolitik

Die Standortstrategie basiert auf einer nachhaltigen, liberalen Wirtschaftspolitik, die sich an den Potenzialen der Unternehmen im Kanton Solothurn orientiert. Die Solothurner Handelskammer begrüsst, dass der Regierungsrat keine spezifische Politik für einzelne Branchen betreibt, sondern sich auf die generelle Verbesserung der Rahmenbedingungen konzentriert.

Mit zentralen Handlungsfeldern Schwerpunkte setzen

Die Ziele der Standortstrategie orientieren sich an den Zielen der kantonalen Wirtschaftspolitik, die in der Verfassung des Kantons Solothurn festgelegt sind. Dazu gehören das Streben nach einer leistungsfähigen Wirtschaft mit einem möglichst hohen Beschäftigungsgrad durch günstige Rahmenbedingungen, eine strukturell und regional ausgewogene Entwicklung der Wirtschaft und Massnahmen, welche die Regelungsdichte und administrative Belastung für Unternehmen möglichst gering halten.

Um die Ziele zu erreichen, schlägt der Regierungsrat unter Berücksichtigung von Megatrends und daraus abgeleiteten Herausforderungen 24 Stossrichtungen in sieben Handlungsfeldern vor. Diese sollen als Daueraufgabe der Verwaltung im Legislaturplan und im integrierten Aufgaben- und Finanzplan festgehalten werden. Die Solothurner Handelskammer unterstützt die Standortstrategie 2030 und will dazu beitragen, diese erfolgreich umzusetzen.

Attraktive Steuersätze für juristische Personen

Ein erster wichtiger Meilenstein in der Umsetzung der Standortstrategie ist die Steuervorlage 17. Im Handlungsfeld Finanzen und Steuern hält der Regierungsrat fest, dass die Steuerbelastung für Unternehmen im Kanton Solothurn tiefer als der Durchschnitt aller Schweizer Kantone anzusetzen sei.

Damit bestätigt der Regierungsrat seine Ende 2018 präsentierte Vorwärtsstrategie mit einem Steuersatz von rund 13 Prozent für juristische Personen. Wie die Standortstrategie hat auch die Vorwärtsstrategie zum Ziel, den Wirtschaftsstandort und Werkplatz Kanton Solothurn nachhaltig zu stärken.

 

Symbolbild von Gerd Altmann / pixelio.de

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