Auf der Autobahn A1 geriet am Freitagnachmitttag ein Reisecar nach dem Härkinger-Kreuz in Fahrtrichtung Zürich ausser Kontrolle und verursachte eine Kollision mit einem Personenwagen. Auf Höhe der Autobahnausfahrt Rothrist kam das Fahrzeug schliesslich zum Stillstand. Eine zweite Kollision ereignete sich unmittelbar später auf gleicher Höhe. Insgesamt mussten sechs Personen in ein Spital gebracht werden. Die Autobahn war für die Bergung der Fahrzeuge komplett gesperrt und war bis am Abend nur eingeschränkt befahrbar.

Kapo SO

Am Freitag, 21. Februar 2020, kurz nach 14.15 Uhr, fuhr eine Lenkerin eines Reisecars auf dem Normalstreifen der Autobahn A1 bei Härkingen in Richtung Zürich. Nach ersten Erkenntnissen hatte das Fahrzeug auf der linken Seite vorne einen Pneuplatzer und geriet demzufolge ausser Kontrolle.

Der Reisecar kollidierte mit einer Automobilistin auf der Überholspur sowie der Mittelleiteinrichtung. Auf Höhe der Autobahnausfahrt Rothrist konnte die Lenkerin den Gesellschaftswagen zum Stillstand bringen.

Die Automobilistin und ein Kleinkind mussten mit unbekannten Verletzungen in ein Spital gebracht werden. Weitere vier Personen, die sich im Reisecar aufgehalten hatten, mussten mit leichten Verletzungen zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.

Im Gesellschaftswagen befanden sich 53 Jugendliche und vier Erwachsene. Die beiden Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Unmittelbar nach der Kollision zwischen dem Reisecar und dem Personenwagen, ereignete sich im Bereich der Unfallstelle eine Auffahrkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen mit Anhänger. Bei dieser Kollision wurde niemand verletzt.

Die Autobahn A1 war während der Bergung der Fahrzeuge für rund 15 Minuten komplett gesperrt. Bis kurz nach 17 Uhr war die dreispurige Autobahn nur beschränkt befahrbar. Die Ausfahrt Rothrist war bis zirka 18 Uhr gesperrt. Aufgrund dieses Ereignisses kam es zu entsprechendem Rückstau.

Nebst Polizeipatrouillen der Kantonspolizei Solothurn und zur Unterstützung der Kantonspolizei Aargau, standen mehrere Ambulanzen, ein Abschleppunternehmen sowie Mitarbeitende der Firma NSNW AG (Nationalstrassen Nordwestschweiz) im Einsatz.

 

Originalfoto der Kapo SO

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