Das Kulti19 ist Geschichte – zwei Tage lang durften Jublanerinnen und Jublaner aus der ganzen Schweiz auf dem Pfannenstielgelände in Härkingen feiern. Rückblickend hätte das Openair nicht schöner, die Stimmung auf dem Platz nicht besser sein können, sind sich Organisationskomitee und Besuchende einig.

Jungwacht Blauring / Céline Bader  

Am vergangenen Wochenende wurde das Pfannenstielareal in Härkingen für einmal zum nationalen Treffpunkt der Jubla- Gemeinschaft: Hunderte Besuchende pilgerten bereits am frühen Freitagnachmittag mit Zug, Bus, Shuttle oder dem privaten Fahrzeug in den Kanton Solothurn, um den Festplatz mitsamt seinen imposanten Bauten gleich selbst unter die Füsse zu nehmen.

Um 17 Uhr fiel dann der Startschuss; mit der Eröffnung des Geländes wurde sogleich die friedliche Stimmung eingeläutet. Bands wie “Bang Bax”, “M’Ghadi” und “Crimer” am späteren Abend sorgten für gute Beats auf der Hauptbühne, während im Firstzelt zu “Hot Like Sushi”, “Gob Ribons” oder “Hautle & Friends” getanzt wurde. Mit den verschiedenen Bars und dem Essenangebot von Flammkuchen und Burger über “Ghackets und Hörnli” kam jeder auf seine Kosten. Ein toller erster Abend, welcher bei so manchem bis in die frühen Morgenstunden ausgekostet wurde.

“Es bizli wie im Jublalager”

Der Samstag stand ganz im Zeichen der Jubla und deren Aktivitäten: Bereits in den frühen Morgenstunden fanden die Besuchenden den Weg vom Zelt ins Festareal, um sich an einem der vielen Stände kreativ auszutoben. So wurde gemalt, geturnt, gebastelt, gesägt, geredet, gespielt, gesungen oder eben – Springtuch sei Dank - geflogen. Während sich die einen im Yogakurs sportlich betätigten, wurden im Berliner Arme und Beine mit Hennatattos verziert, Freundschaftsbändeli geknüpft, Jubla-Fanartikel gekauft oder neue Bekanntschaft oder gar Freundschaften geschlossen. Auch für Lagerfeuerfeeling war gesorgt: die Jam-Ecke mutierte kurzerhand zur grossen Gesangsrunde, aus welcher Lieder wie “Alperose” oder “d’W.Nuss vo Bümpliz” ertönten. Musikalisch wusste am Samstag aber vor allem das Line-Up zu überzeugen: Ein bunter Mix aus Reggae, Rock, Soul und Mundartsound zog die Jublagemeinde vor die Bühne. “Davey6000”, “Les Touristes”, “Troubas Kater” und “Ta Mère” waren nur einige der Highlights, welche das Kulti19 zu bieten hatte.

So strotzen die Besuchenden der brühenden Hitze, sorgten für eine einzigartige Stimmung auf dem Festgelände und bewiesen wieder einmal aufs Neue, was Lebensfreu(n)de bedeutet.

Unzählige Stunden ehrenamtliche Arbeit

Die harte Arbeit und die vielen Stunden für die Organisation sowie den Aufbau haben sich mehr als nur gelohnt. Dominique Weber vom Co- Präsidium kann auf zwei wunderbare Tage zurückblicken: “Das Kulti19 wird mir als sehr friedliches und gemütliches Festival mit durchwegs guter Stimmung in Erinnerung bleiben. Es hat alles so funktioniert, wie wir es uns gewünscht haben. Dies verdanken wir den vielen freiwilligen Helfern und der guten Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Ressorts. Ich bin sehr stolz, dass die Arbeit in unserem Team so gut funktioniert hat.” Nicht nur das Organisationskomitee des Festivals hat so einiges geleistet, jeder der über 2000 Festivalbesuchenden trägt seinen Teil bei, damit die Jubla als ebendiese Organisation bestehen kann. “Das Kulti19 sollte ein Dankesanlass für all jene Leitenden sein, welche durch das ganze Jahr, sei es in der eigenen Schar, in Kanton oder schweizweit, ihre Zeit für die Jubla investieren”, ergänzt die Co- Präsidentin. Auch David Flury, welcher am Kulti19 für die Sicherheit zuständig war, zieht positive Bilanz: “Es gab sehr wenig Zwischenfälle und auch aus medizinischer Sicht hatten wir praktisch keine Notfälle zu verzeichnen. Grund dafür war vor allem der kameradschaftliche Umgang unter den Besuchenden.”

Tschüss Kulti19!

Am Sonntagmorgen hiess es dann “Adieu Kulti19!”. Ein letztes Mal konnte beim Fassen des Lunches ein Blick auf die magische “JungleBar”, in den gigantischen Berliner oder auf das 390-Blachen-Firstzelt geworfen werden. Anschliessend machte sich die Jublagemeinde auf den Heimweg, jeder in seine Richtung, alle jedoch mit denselben Eindrücken des vergangenen Wochenendes. Organisationskomitee und Helferteam werden derweil noch einige Tage brauchen, bis das Pfannenstielgelände wieder in seinem alten Zustand ist. Wenn die Zusammenarbeit weiterhin so gut funktioniert, dürfte dies allerdings rasch vonstatten gehen.

 

Bild: JungleBar: Die mehrstöckige JungleBar wird den Besuchenden wohl noch lange in Erinnerung bleiben. (Foto: Nicole Rötheli)

 

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