Nach der jüngsten Parlamentswahl sind die Grünen und Grünliberalen zusammen neu mit 42 Sitzen im Nationalrat vertreten. Darunter sind 12 Volksvertreter, die beruflich selber von einer grünen Wende profitieren. Dies zeigt eine Analyse der «Handelszeitung».

Handelszeitung / ots.

Drei Nationalräte sind Energieberater, ein Nationalrat programmiert Apps, die für die Abrechnung von selbstproduziertem Strom geeignet sind, ein weiterer finanziert und organisiert Klimaprojekte, zwei sind Lobbyisten für Verbände und Vereine, deren Mitglieder von einer grünen Wirtschaftspolitik profitieren, drei sind Berater von Konzepten für die nachhaltige Wirtschaft und drei sind Biobauern. Letztere werden wohl Nutzniesser höherer Subventionen für den nachhaltigen Anbau und die biologische Tierhaltung sein.

Zu den Gewinnern einer grünen Wirtschaftspolitik gehören laut «Handelszeitung» die Sektoren Gebäudetechnik, Automatik, Bau, Fotovoltaik, thermische Energieproduktion sowie die Herstellung und der Import von E-Autos, E-Bussen und Elektrovelos.

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