Bei einem Brand im ehemaligen Hotel Schützen wurden insgesamt sieben Personen verletzt. Brandstiftung steht im Vordergrund. Ein Tatverdächtiger wurde verhaftet.

von Kapo AG

Gestern Montag, 15. Januar 2018, kurz nach 17 Uhr, ging die Meldung eines Brandes im ehemaligen Laufenburger Hotel Schützen bei der Kantonspolizei ein.

Die sofort ausgerückte Feuerwehr musste sieben Personen aus dem brennenden Gebäude retten. Diese erlitten zum Teil schwere Rauchgasvergiftungen und wurden in diverse Spitäler überführt. Im Einsatz standen zwei Hubschrauber, sechs Ambulanzen sowie 115 Angehörige der Feuerwehren Laufenburg, Frick, Kaisten und Laufenburg/D.

Im Vordergrund der Brandursache steht Brandstiftung. Ein Tatverdächtiger 24-jähriger Schweizer, welcher im Gebäude wohnhaft war, konnte im Verlauf der Fahndung angehalten werden. Die Staatsanwaltschaft Rheinfelden-Laufenburg hat gegen ihn ein Strafverfahren eröffnet.

Das Gebäude ist unbewohnbar. Die Behörden von Laufenburg haben für die elf Bewohner der Liegenschaft Notunterkünfte zur Verfügung gestellt.

 

Luftaufnahme: Google Maps

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