Für die diesjährigen Juniorenweltmeisterschaft in Sofia, offiziell Jugendweltalterswettkämpfe genannt, konnten sich gleich drei Turner des TV Grenchen nebst 14 weiteren Schweizern qualifizieren. Für Adrian Simon, Luc Waldner und Noa Wyss, welche neben den Heimtrainings in Grenchen zusätzlich zwei bis drei Mal pro Woche im Leistungszentrum in Liestal trainieren, war dies der erste Anlass in dieser Grössenordnung und somit ihr bisheriges Karriere-Highlight, an welchem sie logischerweise noch Lehrgeld bezahlen mussten.

von Andy Vogt, Abteilungsleiter Trampolin, TV Grenchen

Als erster der Drei konnte Wyss in der Kategorie der 13- und 14-jährigen antreten. Seine Trainings vor Ort liefen ihm gut und die Übungen waren sicher und stabil. Nach einer guten ersten Übung starte er voller Elan in die zweite. Der erste Sprung gelang super, doch im zweiten liess er sicher gehen, so dass er den dritten stark korrigieren musste, und im vierten auf der Umrandung landete. Vorbei das gewünschte gute Resultat und leider nur Platz 66.

Waldner musste sich in einem starken Feld der 15- bis 16-jährigen behaupten. Die erste Übung gelang recht gut, in der zweiten geriet er im 2. Sprung etwas in Schwierigkeiten und verlor an Höhe und Haltung. Er kämpfte sich aber durch und belegte den 54. Rang.

Simon sprang in der Kategorie der 17- bis 21-jährigen, der letzten Stufe vor dem Schritt zu den ganz Grossen. Seine Vorbereitung verlief nicht optimal, was sich leider im Wettkampf wiederspiegelte. Nach einer guten ersten Übung startete er gut in die zweite. Der vierte Sprung geriet jedoch etwas stark nach hinten, so dass er, um sich zu retten, seine Übung anpassen musste. Dadurch verlor er auch an Höhe und Haltung, und zum Schluss landete er im Nachsprung auch noch auf der Umrandung. Dies reichte damit zu Rang 40.

Im abschliessenden Synchronwettkampf der 15- bis 16-jährigen konnten Waldner/Wyss mit einer guten und schönen Übung, welche zum tollen 13. Rang reichte, einen versöhnlichen Schlusspunkt setzen.

Mit in der Delegation war auch ihr Heimtrainer Andy Vogt, welcher als Kampfrichter für die Schweiz amtete und so seine Schützlinge beobachten konnte. 

Obwohl die gesetzten Einzelziele nicht erreicht werden konnten, nahmen die drei viele positive Eindrücke und Erfahrungen mit, welche Ihnen auf dem weiteren Weg helfen werden.

 

Foto vlnr: Luc Waldner, Adrian Simon, Andy Vogt, Noa Wyss. (Bild zVg.)

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