Bei Husten, Schnupfen und Kopfschmerzen scheiden sich die Geister: Sehr vorsichtige Menschen glauben oft, sie hätten die Grippe und eher lockere Personen tun diese Symptome als einfache Erkältung ab. Beides kann zur falschen Behandlung führen. Doch wann ist es denn eine echte Grippe und wann wirklich nur eine lapidare Erkältung?

von Martina Gloor

Die gefährliche Grippe

Ein erster, wichtiger Unterschied zur Erkältung ist das plötzliche Auftreten von Symptomen. Für einige scheint es kaum greifbar, so schnell fühlen sich Betroffene von einer auf die andere Minute elend. Plötzlich setzten starke Kopfschmerzen ein, der typische "Unter-Wasser-Kopf" macht sich bemerkbar und die Nasennebenhöhlen sind dicht. Dazu gesellen sich häufig trockener Husten, Halsschmerzen und Fieber.

Fieber begleitet eine Grippe in den meisten Fällen und kann sehr hoch ausfallen; teilweise um die 40 °C.

Durch die Grippe ist das Immunsystem geschwächt und Bakterien haben es leicht, sich auszubreiten. Es kann zu einer Superinfektion kommen.

Wer bei sich oben genannte Anzeichen bemerkt, sollte schnell einen Arzt aufsuchen. Eine gezielte Medikamentation innerhalb der ersten zwei Tage kann einen schwerwiegenden Verlauf verhindern.

Nur eine Erkältung

… ist es, wenn sich alle Symptome rund um die Nase, Hals und Rachenraum sowie Kopfschmerzen und Husten schleichend einstellen. Die meisten Menschen merken bereits ein bis drei Tage vor dem wirklichen Ausbruch, dass sie krank werden.

Hier hilft bei ersten Anzeichen ein Griff in die Hausapotheke. Lutschtabletten für den Hals und homöopathische Lösungen helfen, die Symptome schnell zu lindern und unterstützen das Immunsystem. Für einen sinnvoll gefüllten Medizinschrank reicht ein Klick auf www.puravita.ch, der Weg zur Apotheke tut nicht mehr Not.

Inhalieren, Erkältungsbäder sowie viel Trinken und Ruhe beschleunigen die Genesung zusätzlich.

Impfung gegen Grippe und Erkältung

Die Erkältungsviren grassieren in einer so grossen Vielfalt, dass Menschen eine Erkältung nach der anderen bekommen können. Gegen die Ansteckung hilft regelmässiges, sorgfältiges Händewaschen, der Abstand zu erkrankten Personen sowie ein starkes Immunsystem. Dieses lässt sich bei gesunden Personen durch Sport, viel frische Luft, wenig Stress, ausreichend Schlaf und eine ausgewogene Ernährung erreichen.

Risikogruppen wie Schwangere, Aids-Erkrankte oder auch Diabetespatienten (Aufzählung nicht abschliessend) sowie alte Menschen und Kinder sind gut beraten, sich gegen die schwere Grippe impfen zu lassen. Mehr Informationen, wer alles in die Risikogruppe fällt und was der Impfstoff bewirkt, finden sich hier.

Gesund durch die kalte Jahreszeit

Eine Erkältung lässt sich im Laufe der kalten Jahreszeit kaum vermeiden. Gegen Grippe gibt es Impfungen. Was übrig bleibt, um seine Gesundheit selber in die Hand zu nehmen, sind die Zufuhr von Vitamin C und Zink sowie Saunagänge, Sport und die richtige Kleidung und nochmals: viel Händewaschen und es vermeiden, mit den Händen den eigenen Gesichtsbereich zu berühren.

 

Symbolbild von S. Hofschlaeger / pixelio.de

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