Der Feminismus ist präsent wie noch nie in den Medien. Manchen Unkenrufen zufolge könnte man meinen, vor 100 Jahren hätte die Emanzipation der Frau stattgefunden und heutzutage würde man im Patriarchat leben. «Diskriminierung!» ruft man stets wieder auf. Doch wo eigentlich? Beim Rentenalter? Bei der Dienstpflicht? Beim Lohn?

Pascal Käser, Rüttenen, Student der Rechtswissenschaften

Erwähnenswert wäre hier die Aussage von Ständerat Caroni gegenüber «20 Minuten»: Wenn der Bundesrat eine Analyse mit sämtlichen relevanten Faktoren machen würde, würde die These der Lohndiskriminierung zusammenfallen wie ein Soufflé.

Interessant ist auch die Studie des Soziologen Martin Schröder. Dieser erklärte im «Tages-Anzeiger»: Frauen waren in den 1970er Jahren zufriedener als heute. Seine Schlussfolgerung: Frauen wurden bei zunehmender Teilhabe am Arbeitsmarkt unzufriedener.

Meines Erachtens sind die Freiheiten der heutigen Zeit sicherlich zu begrüssen. Aber von einer Diskriminierung der Frau, wie Frau Funiciello stets zu betonen pflegt, sind wir weiter entfernt als vom nächsten Sonnensystem.

 

 

Kommentare

Avatar
Sicherheitscode