Im Beitrag vom 2. August beleuchtete ich den Kurssturz der Aktien der Bank Coop. Wegen einer happigen Sonderbelastung zugunsten der Pensionskasse, die hausintern im Voraus einem engen Mitarbeiterkreis bekannt gewesen war, schloss ich gesetzeswidrigen Insiderhandel nicht aus und empfahl dem zu Schaden gekommen Rheinfelder Anleger, sich an die Eidg. Finanzmarktaufsicht FINMA zu wenden. Das hat er getan und diese hat ihm umgehend mitgeteilt: „Die Angelegenheit ist uns bekannt.“

Maximilian Reimann

Natürlich äussert sich die FINMA nicht zu ihrer laufenden Aufsichtstätigkeit oder zu einzelnen börsenrelevanten Ereignissen. Es würde mich aber nicht überraschen, in dieser Sache gelegentlich wieder von der FINMA zu hören, sei es mit einer Rüge oder der Mitteilung, sie hätte die Einziehung unrechtmässig erzielter Gewinne angeordnet.

 

29.08.2013 | 2466 Aufrufe

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