Am vergangenen Samstag kamen gegen fünfzig freisinnige Männer und Frauen in der Schälismühle in Oberbuchsiten zu einem politischen Klausurmorgen zusammen. Der Zweck dieses Treffens war die Überarbeitung und Aktualisierung des „Freisinnigen Manifests“ von 2008. Nationalrat Philipp Müller, Präsident der FDP.Die Liberalen Schweiz, war zum ersten Mal seit seiner Wahl zum obersten Freisinnigen zu Gast im Kanton Solothurn.

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Regierungsrätin Esther Gassler und Parteipräsident Philipp Müller (Bild: zvg.)

Zum Einstieg hielt er ein engagiertes Referat und beantwortete im Anschluss daran Fragen aus dem Publikum. „Man dürfe wieder mit Stolz zum Freisinn gehören“, rief Müller den Anwesenden zu. Er zeigte sich beeindruckt, über das grosse, freiwillige Engagement, welches die Freisinnigen im ganzen Land leisten würden. „Unser Milizsystem würde zusammenbrechen, wenn sämtliche freisinnige Kantonsräte, Gemeinderäte, Kommissionsmitglieder usw. auf einen Schlag in den Streik treten würden“, so Müller weiter.

Im Anschluss sassen die Kantonsrätinnen und Kantonsräte, Vertreterinnen und Vertreter der Ortsparteien und Mitglieder des Parteivorstands in Gruppen zusammen und diskutierten über verschiedene politische Themenbereiche, die sich von der Bildung über Energie und Finanzen bis zur Öffentlichen Sicherheit erstreckten. Auch der frisch gekürte Regierungsratskandidat Remo Ankli und die amtierende FDP-Regierungsrätin Esther Gassler liessen es sich nicht nehmen, bei der freisinnigen Basis den Puls zu fühlen.

Die Resultate des Klausurmorgens werden nun in eine aktualisierte Fassung des „Freisinnigen Manifests“ überführt, das den Kandidatinnen und Kandidaten für die Regierungs- und Kantonsratswahlen zur politischen Orientierung an die Hand gegeben wird. Nationalrat Philipp Müller seinerseits wird bereits an der nächsten kantonalen Delegiertenversammlung vom 24. Oktober in Obergösgen wieder im Solothurnischen zu Gast sein.

27.08.2012 | 860 Aufrufe

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