Das neue aargauische Energiegesetz ist ein wichtiger Beitrag hin zu einer nachhaltigeren Energiepolitik und zu mehr Versorgungssicherheit. Heute liegt der Inlandanteil der produzierten Energie lediglich bei rund 30 %. Der Grösste Anteil der Energie stammt aus fossilen, nicht erneuerbaren Quellen, die für den Grossteil des Schweizer CO2-Ausstosses verantwortlich sind.

Ralf Bucher, Geschäftsführer Bauernverband Aargau, Grossrat, Mühlau

Über 10 Mia. Franken fliessen in klimapolitisch fragwürdige Energien ins Ausland ab. So sind unsere Hauptimportländer von Öl Nigeria, Kasachstan und Libyen. Mit den vorgeschlagenen Änderungen im Energiegesetz soll vermehrt im Inland investiert werden und die Abhängigkeit vom Ausland reduziert werden. Gleichzeitig wird dadurch auch die Wertschöpfung in der Region erhöht und es werden Arbeitsplätze geschaffen.

Für die Hauseigentümer werden zudem ab nächstem Jahr dank meiner Motion jährlich rund 18 Mio. Franken zur Verfügung stehen, um Investitionen in die erneuerbare Energie-Zukunft zu tätigen. Wer Verantwortung übernimmt für unsere kommenden Generationen, stimmt deshalb überzeugt Ja zum kantonalen Energiegesetz.

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