An der letzten Mitgliederversammlung in Welschenrohr, verabschiedete sich der langjährige Präsident der SVP Kanton Solothurn von seinen Parteifreunden. Kurt Küng zieht in den Kanton Graubünden.

von Martina Gloor

Kurt Küng war Gemeinderat in Feldbrunnen, Kantonsrat, Ortsparteipräsident, Bezirksparteipräsident und Kantonalpräsident der SVP Kanton Solothurn. Der gebürtige Luzerner bezeichnete den Kanton Solothurn als seine zweite Heimat. Jetzt ziehe es ihn und seine an Demenz erkrankte Frau in die dritte Heimat - nach Laax (GR), wo eine seiner Töchter und seine Grosskinder leben. 

Das Haus in Feldbrunnen sei verkauft, die Zelte im Kanton Solothurn würden abgebrochen, ganz nach dem Motto: "Nur mit freien Händen kann etwas Neues angepackt werden", sagte Küng vor versammelter Partei in Welschenrohr.

Für ihn gehe eine lehrreiche, spannende Zeit zu Ende. Man habe zusammen in der SVP seit der Gründung im Kanton Solothurn viel erreicht, sei gemeinsam durch Höhen und Tiefen gegangen, habe zusammen gearbeitet, Unterschriften gesammelt, Plakate aufgehängt, gefeiert, gelacht, gelitten und sei nach jedem Umfallen wieder aufgestanden. Die SVP sei für ihn bis heute die einzige echt bürgernahe, streitbare und verlässliche politische Partei geblieben.

"Tragt Sorge zueinander, zu Euch selber, Euren Freunden und Familien… und nicht zuletzt auch der SVP-Kanton Solothurn", sagte Kurt Küng zum Abschied. 

 

Foto: soaktuell.ch

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