Die Befürworter der SVP-Nationalitäteninitiative werfen der Polizei vor mit ihrer bisherigen Meldepraxis Täterschutz zu betreiben. Das ist absurd. Die Polizei ist die allerletzte Behörde, die sowas täte.

Markus Knellwolf, Kantonsrat, Obergerlafingen

Für eine optimale Ausführung der Polizeiarbeit ist es wichtig, dass die Nationalität in gewissen Fällen weggelassen werden kann. So z.B. wenn bei einem Zeugenaufruf möglichst unvoreingenommene Zeugen angesprochen werden sollen (OT 27.02, S.9).

Mit einem Nein zur Initiative betreibt man also keinen Täterschutz. Im Gegenteil, man lässt der Polizei den nötigen Spielraum zur bestmöglichen Erfüllung ihrer Aufgabe. Eine Annahme der Initiative hingegen bringt einen Automatismus, der die Polizei teilweise in ihrer Arbeit einschränkt. Die Polizei wird sich bei einem NEIN immer für das entscheiden (Nennung oder keine Nennung), was der Wahrung der öffentlichen Sicherheit am meisten dient. Und das ist richtig so!

28.02.2012 | 2110 Aufrufe

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