Teilweise wird schon seit Ende September mit Weihnachten geworben. Dennoch bleibt bei vielen Familien der Kauf der Weihnachtsgeschenke bis kurz vor knapp links liegen. Teils ist es Prokrastination (auf morgen vertagen), teils bestimmt auch die typische Problematik: Was kann man den Lieben bloß schenken, das sie noch nicht haben, das sie brauchen und das gleichzeitig noch einen gewissen Charme hat? Dass es eine Herausforderung ist, all dies zu erreichen, ist so gut wie jedem bewusst. Aber eine Lösung gibt zu Weihnachten es für jeden, schließlich ist es ein magisches Fest der Liebe. Als kleine Hilfestellung gibt es hier einige Geschenkideen für die ganz Kleinen bis hin zu den ganz Großen.

Martina Gloor

1. Die ganz Kleinen

Sobald die Kleinen groß genug sind, um sich zum einen an Weihnachten zu erinnern und zum anderen Geschenke als solches zu erkennen, gestaltet sich das Schenken zu etwas Besonderem und beginnt zusätzlich, sich zu einer Herausforderung zu entwickeln. In vielen Fällen wissen Kinder ganz genau, was sie sich wünschen, allerdings sind echte Einhörner schwer zu beschaffen und ein Haustier ist in der Regel kein geeignetes Weihnachtsgeschenk.

Das Beste, was man kleinen Kindern schenken kann, ist eine schöne Zeit mit den Eltern. Besonders zu Weihnachten, dem Fest bei dem es um Liebe und die Familie geht, sollten die Geschenke diese Werte widerspiegeln. Tatsächlich ist es viel einfacher als es klingt: Mit Brettspielen kombiniert man Spaß und gemeinsame Zeit und es gibt immer neue Spiele zu entdecken. Mit jedem Jahr gibt es neue Spiele, die für die Kleinen geeignet sind und mit denen sie auch Neues lernen können.

2. Die Mittelgrossen

Obwohl Spiele sich natürlich für Kinder und Erwachsene jeden Alters eignen, kann es auch nicht bei nur der einen Idee bleiben. Größere Kinder haben oft nicht nur konkrete, sondern auch realistische Wünsche. Auch, wenn diese in vielen Fällen den Rahmen sprengen und teils recht oberflächlich sind. Ein neues Handy, die heiß ersehnte Kamera oder die neueste Spielekonsole bringen sicherlich ein Leuchten in die Augen, vermitteln aber vielleicht nicht die weihnachtlichen Werte und sind zum Teil sehr teuer.

Es gibt zum einen Alternativen zu besagten heiß ersehnten Weihnachtswünschen und zum anderen Ideen für jene, die sich nicht konkret zu ihren Wünschen äußern. So sind zum Beispiel Polaroid- Kameras wieder sehr modern und werden in vielen Formen und Farben neu hergestellt. Ebenso gibt es bezahlbare Mini-Spielkonsolen, ausgestückt mit Retro-Spielen, die ebenfalls wieder voll im Trend liegen.

Das heißt natürlich nicht, dass man den Wünschen der Kinder auf keinen Fall nachkommen sollte. Bei konkreten und realistischen Weihnachtswünschen muss man sich nicht unbedingt extra Gedanken über ihre Bedeutung machen. Natürlich kann man diese immer noch mit Kleinigkeiten wie originellen Geschenkartikeln ergänzen. Viele Webseiten bieten dafür unzählige Ideen und Inspirationen.

3. Die Grossen und „Alten“

Erwachsene und Großeltern können eigentlich nicht über einen Kamm geschert werden. Allerdings haben sich mit dem Erwachsenenalter oft die Wünsche konkretisiert, bzw. hat sich eine Wertschätzung für Überraschungen und den Gedanken hinter dem Geschenk entwickelt. Das macht das Beschenken von Eltern und Großeltern so einfach und schwer zugleich, denn man will mit seinem Geschenk auch zeigen können, dass man sich Gedanken gemacht hat – aber wie macht man das?

Eltern freuen sich über liebe Kinder, selbst gebastelte Kleinigkeiten und gut durchdachte Geschenke. Auf das Preisschild kommt es dabei eigentlich nicht an. Natürlich gilt dasselbe – vielleicht sogar noch mehr – für Großeltern. Auf der Suche nach dem perfekten Geschenk muss man eigentlich nur auf die Basics zurückgreifen: Fotos. Mit Fotos und Fotoprodukten bringt man Eltern- und Großelternherzen dazu, höher zu schlagen. Der absolute Klassiker ist und bleibt hier das Fotobuch: Es lässt die Beschenkten am Leben der jüngeren Generationen teilhaben und ist genau deshalb ein wirklich persönliches Geschenk. Außerdem zeigt es wirklich, dass man sich Gedanken und Mühe gemacht hat.

Natürlich sind dies alles nur Inspirationen und da jeder Mensch einzigartig und besonders ist, kommt man nicht darum herum, sich Gedanken zu machen über die Person, die man beschenkt und wie man ein Lächeln auf ihre Lippen zaubern kann. Denn genau darauf kommt es zu Weihnachten an.

 

Fotos: unsplash.com