Das Projekt «Energie-Region» fördert die Nutzung von einheimischen und erneuerbaren Energien in Regionen und trägt damit zu den Zielen der Energiestrategie 2050 bei. Elf ausgewählte Pilotregionen werden in einer Anfangsphase durch das Bundesamt für Energie (BFE) finanziell und personell unterstützt. Dies gab Bundesrätin Doris Leuthard heute in St. Gallen bekannt.

(mgt)

Screenshot: www.energie-region.ch

20 Regionen mit insgesamt 175 Gemeinden haben sich für das Unterstützungsprogramm des BFE beworben, elf werden nach eingehender Evaluation schliesslich in das Programm aufgenommen. Bundesrätin Doris Leuthard gab heute anlässlich der Generalversammlung des Schweizerischen Baumeisterverbands in St. Gallen den Entscheid bekannt. In den kommenden 14 Monaten werden unterstützt: Surses (GR), Surental (LU), UNESCO Biosphäre Entlebuch (LU), Luzern (LU), Kanton Obwalden (OW), St. Galler Rheintal (SG), Rorschach (SG), Energiestadt-Region Werdenberg (SG), Energiestadt-Region Thal (SO), Bellinzonese (TI) und Zimmerberg (ZH).

Das BFE begleitet diese Regionen in der Einführungsphase intensiv, stellt ihnen spezialisierte Berater zur Seite, vernetzt sie miteinander und stellt damit den Erfahrungsaustausch sicher. Durch diese professionelle Unterstützung können sich die elf Regionen in kurzer Zeit zu Energie-Regionen entwickeln.

Das Projekt «Energie-Region» fördert die Nutzung von einheimischen und erneuerbaren Energien in den Regionen. Im Rahmen von EnergieSchweiz unterstützt das BFE Regionen mit einem Online-Werkzeug bei der Analyse ihrer aktuellen und zukünftigen Energieversorgung. Damit erkennen die Regionen ihre Stärken und Schwächen im Energiebereich und erhalten eine professionelle Entscheidungshilfe bei der Planung ihrer energiepolitischen Zukunft.

Weitere Informationen: www.energie-region.ch

29.06.2012 | 947 Aufrufe

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