In der vergangenen Woche wurden in Merenschwand mehrere Brände gelegt. Nach dem letzten Brand vom Freitagabend wurden zehn Personen vorläufig festgenommen. Für eine Person, einen 37-jährigen Schweizer, wird nun Untersuchungshaft beantragt.

Kapo AG

In allen Fällen geht die Kantonspolizei von Brandstiftung aus. Am Freitagabend, 6. Dezember 2019, wurden nach dem jüngsten Ereignis zehn Personen vorläufig festgenommen. Nach intensiven und aufwändigen Ermittlungen durch die eingesetzte Sonderkommission, konnten neun Personen wieder freigelassen werden. Ein 37-jähriger Schweizer aus der Region bleibt vorläufig in Haft. Durch die Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten wird für ihn beim Zwangsmassnahmengericht Untersuchungshaft beantragt.

Die Polizei wird weiterhin eine hohe Präsenz im Raum Merenschwand markieren und im Hintergrund laufen die Ermittlungen weiter auf Hochtouren. Der Sachschaden bei den Bränden geht in die Hunderttausenden, verletzt wurde glücklicherweise niemand.

 

Symbolbild von Tim Reckmann / pixelio.de

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