Es ist Zeit, dass wir in dieser Corona-Krise wirklich alle an einem Strang ziehen. Selbst, wenn wir nicht unter Quarantäne gestellt sind, sollten wir wirklich darauf achten, dass wir unsere sozialen Kontakte auf ein Minimum reduzieren und auch älteren Menschen, der größten Problemgruppe, wo es geht unter die Arme greifen und sie schützen.

Martina Gloor

Es ist eine der größten Krisen, die die Welt seit dem zweiten Weltkrieg bewältigen muss. Jeder kann jedoch einen kleinen Beitrag zur Besserung leisten und das geht so einfach wie nie. Man muss einfach nur, wo es irgendwie möglich ist, zu Hause bleiben. Das ist oft leichter gesagt, als getan. Denn schnell kann einem hier die Decke auf den Kopf fallen. Deshalb haben wir einige Tipps gegen einen drohenden Lagerkoller zusammengestellt. So vertreibt man sich die Zeit, wenn man wegen Covid-19 zu viel davon hat.

Endlich die Wohnung ausmisten

Wenn man nicht gerade krank im Bett liegt, im Spital isoliert ist oder vielleicht nur unter dem Verdacht steht, sich mit Corona infiziert zu haben, ist man im Prinzip ja nicht in seiner Bewegungsfähigkeit eingeschränkt. Warum nicht also eine der vielen Aufgaben im Haushalt vornehmen, die man schon so lange auf seiner To-Do-Liste stehen hat?! Beispielsweise kann man die Zeit sinnvoll nutzen und die Wohnung ausmisten.

Am besten beginnt man mit dem Kleiderschrank. Wenn man alle Kleidungsstücke einmal nach und nach durchgeht, wird man bestimmt das ein oder andere Stück finden, dass man nicht mehr anzieht. Je nach Zustand wandert es in den Müll oder man kann es nach der Quarantäne natürlich frisch gewaschen an eine der Sammelstellen bringen oder es vielleicht online verkaufen.

Gleiches gilt für Bücher, Filme oder andere Dinge. Einfach alles sammeln und wenn die Krise überstanden ist, kann man das alles beispielsweise auch auf einem Flohmarkt anbieten.

Online Spiele genießen

Es gibt unzählige Möglichkeiten sich online mit Spielen zu vergnügen und seine Spielefähigkeiten zu schärfen. Seien es Browserspiele oder andere Minispiele, die Zeit die Online-Welt zu durchforsten war nie passender. Man kann sich die Isolation aber noch ein wenig spannender gestalten und zwar mit etwas Glücksspiel. Wenn man beispielsweise nicht hinausgehen kann, um eine Spielbank zu besuchen, kann man das mittlerweile bei vielen Portalen online erledigen. Dabei muss man nicht wirklich auf etwas verzichten.

Dennoch sollte man sich vorher informieren, bei welchem Casino man sein Geld einsetzen will. Vor allem sollte man dabei auf seriöse Anbieter achten. Die findet man beispielsweise auf Plattformen wie besteonlinecasinos.ch. Möglicherweise kommt man dann am Ende reicher aus der Quarantäne heraus, als man hineingegangen ist. 

Filme und Serien genießen

Durch das Internet und die zunehmende Digitalisierung können wir uns wirklich glücklich schätzen, dass wir mittlerweile über so viele verschiedene Unterhaltungsangebote verfügen. Heutzutage sind wir nicht mehr auf den Fernsehempfang angewiesen, sondern können dank diverser Streamingplattformen, wie beispielsweise Netflix, Filme und Serien anschauen, wann wir wollen.

Durch die Quarantäne hat man dann endlich einmal die Zeit dazu. Besonders gut für einen Serienmarathon eignen sich qualitativ hochwertige Serien, wie etwa „Breaking Bad“, „Stranger Things“ oder die Comedy-Klassiker „Friends“ oder „How I met your mother“. Wer lieber mit Filmen sehr viel Zeit totschlagen möchte, kann das beispielsweise mit der „Star Wars“ Saga oder den „Herr der Ringe“ Filmen. Wer nicht so fantasy-affin ist wohl mit der „Pate“-Reihe ebenfalls gut bedient.

Kultur online erleben

Besonders hart hat die Corona-Krise die Kulturbetriebe getroffen. Theater, Opernhäuser und andere Kultureinrichtungen müssen schließen, um die Ansteckungsgefahr einzudämmen. Allerdings wollen sich die Kulturschaffenden nicht unterkriegen lassen und versuchen die Menschen auf eine andere Art zu erreichen und zwar über das Internet.

Beispielsweise gibt es bereits einen digitalen Konzertsaal, der von unseren deutschen Nachbarn, genauer gesagt, den Berliner Philharmonikern, initiiert wurde. Hier werden unter anderem Live-Konzerte übertragen, aber man kann auch alte Aufzeichnungen anschauen.

Das Magazin „Rolling Stone“ bietet auf seinem Instagram Kanal Übertragungen von Wohnzimmerkonzerten an. Jeden Mittwoch um 20 Uhr soll man eines live mitverfolgen können.

Und die Kunst kommt auch nicht zu kurz, denn die vatikanischen Museen bieten virtuelle Rundgänge an. Dabei kann man sich zwischen insgesamt sieben Touren entscheiden und sich beispielsweise die Sixtinische Kapelle online und ohne langes Anstehen und Gedränge anschauen.

Ein gutes Buch lesen

So oft hat man es sich doch schon vorgenommen im Alltag mal wieder ein gutes Buch zu lesen. Leider fehlt einem doch häufig die Zeit dazu, weil unserer Arbeitsleben meistens etwas zu vollgepackt ist. Doch in der Quarantäne oder in der Isolation hat man plötzlich diese Zeit und vielleicht bleibt es ja nicht mal nur bei einem Buch und man schafft gleich mehrere.

Vor allem dann, wenn man abgeschottet von seinen sozialen Kontakten zurecht kommen muss, ist es wichtig, dass man dennoch seinen Geist fit hält. Das schafften Bücher. Zudem steigern sie die Konzentrationsfähigkeit. Außerdem weiß ja im Prinzip jeder, dass  Lesen bildet.

Neue Hobbys zulegen

Natürlich sollte es sich dabei ausschließlich um Hobbys handeln, die man drinnen ausüben kann. Voll im Trend liegt beispielsweise das Stricken. Für die einen mag es sich eher großmütterlich anhören, aber stricken macht Spaß und regt die kreativen Säfte an. Zudem ist es nachhaltig, da man sich ein paar Kleidungsstücke, wie Mützen, Socken oder ähnliches selbst anfertigen kann.

Wer nicht so geschickt mit seinen Händen ist, kann aber auch damit anfangen, eine neue Sprache zu lernen. Dazu braucht es nicht unbedingt einen Lehrer, denn mittlerweile gibt es ganz viele Online-Portale, mit denen man spielend leicht neue Sprachen erlernen kann.

Es nützt also nichts, sich über die Corona-Krise aufzuregen. Stattdessen sollte man das Beste daraus machen und die Zeit, die man wirklich nur für sich hat, genießen.

 

Bild: unsplash.com, © Sharon McCutcheon