Der aus den USA importierte Konsumbrauch «Black Friday» ist in der Schweiz in kürzester Zeit zum festen Begriff geworden. Das schreibt die «Handelszeitung» in ihrer aktuellen Ausgabe. Wie eine internationale Studie der Strategieberatung Oliver Wyman zeigt, kennen 80 Prozent der Schweizer den Black Friday, der dieses Jahr am 23. November stattfindet. 65 Prozent planen, an diesem Datum Einkäufe zu tätigen, die sie schon lange geplant haben.

Handelszeitung / ots. / red.

Aktiv wollen die Schweizer Konsumenten aber nur werden, wenn die Händler am Black Friday massive Preisabschläge gewähren: «Den Kauf lösen nur hohe Rabatte aus», sagt Nordal Cavadini, Handelsexperte bei Oliver Wyman. 39 Prozent der Schweizer planen den Kauf erst ab einem Rabatt von mindestens 30 Prozent; ein Drittel der kaufwilligen Schweizer greift erst bei Preisermässigungen von 50 Prozent zu. Bei "gewöhnlichen" Rabatten zwischen 10-20 Prozent kaufen die meisten Schweizer lieber online oder im Ausland ein, da ist es dann immer noch günstiger. 

Im Fokus der Schweizer Konsumenten stehen am Black Friday die Warengruppen Kleidung und Elektronik.

 

Symbolbild von Tony Hegewald / pixelio.de

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