Ein Automobilist prallte am Donnerstagmorgen auf der A1 vor dem Bareggtunnel heftig gegen die Leitplanken. Der 40-Jährige verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Unfallursache ist unklar.

von Kapo AG

Der Selbstunfall ereignete sich gestern Donnerstag, 3. Mai 2018, kurz nach 10 Uhr, auf der A1 kurz vor der mittleren Bareggröhre. In einem Fiat-Lieferwagen war der 40-jährige Türke auf der Fahrbahn Zürich-Mitte in Richtung Zürich unterwegs. Dort geriet das Auto plötzlich nach links und kam vom Fahrstreifen ab. In der Folge stiess der Fiat frontal gegen den abgeschrägten Betonpoller, der sich innerhalb der Leitplanken zwischen den Fahrbahnen befindet. Ohne mit anderen Fahrzeugen zu kollidieren, überquerte das Auto schleudernd zweimal die gesamte Fahrbahn und prallte dabei nochmals gegen die Leitplanken.

Die erste Polizeipatrouille fand den Lenker schwer verletzt und nicht ansprechbar vor. Die Polizisten leisteten sofort Reanimationsmassnahmen ein. Obwohl die Ambulanz diese wenig später fortsetzte, kam für den 40-Jährigen jede Hilfe zu spät. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.

Die Unfallursache ist noch unklar. Die Kantonspolizei Aargau hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Baden eröffnete eine Untersuchung und ordnete beim Institut für Rechtsmedizin Aarau die Obduktion an.

Für die Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Kantonspolizei Aargau die betroffene Fahrbahn sperren. Dadurch bildete sich im dichten Verkehr Rückstau, der zeitweise eine Länge von rund sieben Kilometern erreichte. Die Unfallstelle war um 11.40 Uhr geräumt.

Originalfoto der Kapo AG

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