US-Präsident Donald Trump will ein milliardenschweres Programm zur Erneuerung der Infrastruktur auslösen. Dabei sollen auch Schweizer Unternehmen zum Zuge kommen, sagt Edward McMullen, Amerikas Botschafter in Bern, in der «Handelszeitung».

Handelszeitung / red. / ots.

Die Schweiz habe schliesslich ausgezeichnete Firmen, darunter Tunnelbauer oder Zementhersteller. «Von den Ausschreibungen für das Infrastrukturprogramm dürfte die Schweiz unglaublich profitieren», ist er überzeugt.

Nicht Mitglied der EU als Vorteil?

Die Schweiz als Nicht-EU-Mitglied profitiert somit direkt von der getrübten Stimmung zwischen den USA und der EU. In den kommenden Jahren dürften Schweizer - aber auch britische - Unternehmen von den USA zunehmend bevorzugt behandelt werden. Das ist gut und beruht auf Gegenseitigkeit. Schweizer Unternehmen richten sich entsprechend ein. 

Auch die Schweiz hat ein grosses Interesse an einer Verbesserung der US-Beziehungen, welche in den letzten Jahren unter Präsident Obama durch immer neue Angriffe und Forderungen an Schweizer Unternehmen in den USA gelitten hat. Neben Grossbritannien hat die Schweiz grosse Chancen, zur Handelsdrehscheibe der USA in Europa zu werden. Die Grundsteine sind gelegt. 

 

Bild: Donald J. Trump und seine Ehefrau Melania Trump am 8. Februar 2016, dem Vorabend der erste Primary, auf einer Wahlkampfbühne in Manchester, New Hampshire. Foto von Marc Nozell from Merrimack, New Hampshire, USA (20160208-DSC08078) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons

 

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