Nach einem Polizeinotruf rückten in der Nacht auf gestern Donnerstag mehrere Patrouillen aus. Gemäss der Meldung sei mit einer Waffe geschossen worden. Im Zuge der Fahndung konnte der mutmassliche Tatverdächtige in Wohlen festgenommen werden. Das Opfer blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.

Kapo AG

In der Nacht auf Donnerstag, 29. November 2018, zirka um 02.15 Uhr, ging beim Polizeinotruf 117 die Meldung über eine Schiesserei in Anglikon (Gemeinde Wohlen) ein. Der Anrufer gab an, dass ein Mann geschossen habe und in der Folge mit einem Auto Richtung Wohlen geflüchtet sei.

Rasch rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei an den Ereignisort aus. Zudem wurde umgehend eine Fahndung eingeleitet. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stellten sie fest, dass der 41-jährige Mann, welcher den Notruf absetzte, unverletzt war. Der Kosovare wurde zur Befragung auf einen Stützpunkt geführt.

Um zirka 04.40 Uhr gelang es der Kantonspolizei Aargau, den Tatverdächtigen und das benützte Fahrzeug in Wohlen festzustellen. Der 38-jährige Kosovare wurde polizeilich festgenommen. Er führte keine Schusswaffe mit sich. Im Zuge der Tatortarbeit gelang es, die mutmassliche Tatwaffe, eine Pistole, in Anglikon in einem Gebüsch zu finden.

Die Kantonspolizei Aargau hat die Ermittlungen zur Klärung des Tathergangs und des Motivs eingeleitet. Bislang sind die Hintergründe der Schussabgabe noch nicht klar.

Strafuntersuchung eröffnet
Die zuständige Staatsanwaltschaft Muri-Bremgarten eröffnete noch in der Nacht eine Strafuntersuchung. Sie wird zudem beim Zwangsmassnahmengericht die Anordnung von Untersuchungshaft beantragen.

 

Symbolbild von Falk Jaquart / pixelio.de

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