Andre Bollhalder aus dem Kanton Aargau und Ivo Müller aus dem Kanton Zug gewannen den schweizweiten Wettbewerb «FRAISA ToolChampions» der metallverarbeitenden Branche. Damit verwiesen sie in den Kategorien «Konventionelle Bearbeitung» und «CNC-Bearbeitung» über 1000 Teilnehmende aus den Berufssegmenten Mikromechanik, Polymechanik und Produktionsmechanik auf die weiteren Plätze.

FRAISA SA

Die Auszeichnung als nationaler Sieger der «FRAISA ToolChampions» am 15. Juni in Bellach verdiente sich Andre Bollhalder redlich. Mit einer hochstehenden Fräsarbeit schwang er am Nachwuchs-Wettbewerb in der Kategorie «Konventionelle Bearbeitung» obenauf. Der Gewinner aus Böttstein meint: «Es ist schön, dass ich die Möglichkeit hatte, bei diesem grossen Anlass teilzunehmen. Wesentlich zum Erfolg beigetragen hat die Vorbereitungsphase bei meinem Ausbildungsbetrieb Heinz Baumgartner AG, Tegerfelden. Überdies ist es wichtig, auch unter Zeitdruck einen klaren Kopf zu bewahren.»

Der Sieger in der Kategorie «CNC-Bearbeitung» ist Ivo Müller von der Bucher Hydraulics AG, Neuheim. Der Zuger fand den Anlass fantastisch, er nutzte die CNC-Zeichnungen des Vorjahres als Übungsanlage für den diesjährigen Event. Er sagt: «Ich finde es gut, sind die Anforderungen bei den ‹FRAISA ToolChampions› hoch. Diese bilden eine Herausforderung in einem Umfeld, das mir behagt. Auch das Glück trug das Seine zu meinem Sieg bei.»

Insgesamt nahmen über 1'000 Lernende aus der ganzen Schweiz an den «FRAISA ToolChampions 2018/2019» teil. Über die vergangenen drei Jahrzehnte gesehen beträgt die Gesamtzahl der mitwirkenden Nachwuchskräfte über 37'000.

Den zweiten Platz in der Kategorie «Konventionelle Bearbeitung» errang Roman Stampfli aus Hubersdorf von der Arthur Flury AG, Deitingen. Den dritten Rang erreichte Livio Megnet aus Schattdorf von der Dätwyler Cabling Solutions AG, Altdorf.

Zweiter in der Kategorie «CNC-Bearbeitung» wurde Jan Bissig aus Erstfeld von der Berghoff Mechanical Engineering AG, Altdorf. Auf den dritten Platz schaffte es Dario Burkard aus Willisau von der GIS AG, Schötz.

Viel Ruhm und Preisgeld

Die beiden nationalen Sieger, die «FRAISA ToolChampions 2018/2019», gewinnen ein Auto für ein Jahr mitsamt bezahlter Versicherung. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten je 1'200 respektive 1'000 Franken. Die Summe der Preisgelder für die nationalen und regionalen Gewinner beläuft sich auf über 60'000 Franken.

FRAISA fördert den Nachwuchs der metallverarbeitenden Industrie

Mit den «FRAISA ToolChampions» setzt sich FRAISA seit mehreren Jahrzehnten für junge Berufsleute und den Werkplatz Schweiz ein. Denn sie sind die zukünftigen Aushängeschilder und Stützen der metallverarbeitenden Industrie. Insbesondere stehen die Bedeutung und die Qualitätssicherung in den Berufsgattungen Mikromechanik, Polymechanik und Produktionsmechanik im Zentrum des Interesses.

So verlief der Wettbewerb

Die Teilnehmenden verwendeten Fräser und Gewindebohrer, um zwei Werkstücke aus Aluminium und Messing zu bearbeiten. FRAISA stellte jeweils sämtliches Material zur Verfügung, damit die Chancengleichheit gewahrt war. Gebohrt und gefräst wurde im Lehrbetrieb oder in einem Lernzentrum. Die finale Entscheidung der nationalen und regionalen Gesamtsieger nahm eine Jury aus externen Fachleuten vor.

Über FRAISA SA

Die FRAISA SA mit Hauptsitz in Bellach ist eine international tätige Firmengruppe im Bereich der rotierenden Zerspanungswerkzeuge. Das Angebot umfasst Fräswerkzeuge HM/HSS, Gewindewerkzeuge, Bohrwerkzeuge, Wendeschneidplatten und Dienstleistungen. Im Segment der Fräswerkzeuge zählt die FRAISA SA weltweit zu den führenden Anbietern. Die Werkzeuge werden in der Medizinaltechnik, im Maschinen- und Werkzeugbau, in der Uhrenbranche, im Formenbau und in der Luftfahrt verwendet.

Die FRAISA SA befindet sich in Familienbesitz und beschäftigt 547 Mitarbeitende – darunter zahlreiche Lernende – in der Schweiz, in Deutschland, Frankreich, Italien, Ungarn, China und den USA. Den Nachwuchs gezielt zu fördern – und zu fordern – ist für die FRAISA SA eine erstrangige Verpflichtung. Nicht zuletzt gilt es, die Wettbewerbsfähigkeit des Werkplatzes Schweiz zu sichern, um auch morgen zur Weltspitze zu gehören. www.fraisa.comwww.fraisa.com/de/toolchampions

 

Foto; Die FRAISA ToolChampions 2018/2019: Ivo Müller (links) aus Zug in der Kategorie «CNC-Bearbeitung» und Andre Bollhalder aus Böttstein in der Kategorie «Konventionelle Bearbeitung» (Bild zVg.)

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