Auch im Ausland wird Abzockerei begrenzt

Die Volksinitiative gegen die Abzockerei auf den Teppichetagen börsenkotierter Unternehmen erhält im Ausland rege Gefolgschaft. Am weitesten fortgeschritten ist man in der EU. Da soll eine klare Obergrenze für Bonuszahlungen und dergleichen eingeführt werden, die bereits ab 2014 in Kraft sein dürfte. Danach darf es ohne ausdrückliche Zustimmung der Aktionäre keine zusätzlichen Entschädigungen mehr geben, die höher sind als das eigentliche Gehalt. Daniel Vasellas ursprünglicher 72-Millionen-Deal für Nichtstun, damit er also nicht zur Konkurrenz abwandert, wäre ein Ding der Unmöglichkeit.

  • 28.02.2013, 18:10
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Aktien, Obligationen – oder was?

Wer über liquide Mittel verfügt, weil er zum Beispiel Kursgewinne auf Aktien realisiert hat oder eine Obligation zur Rückzahlung fällig geworden ist, tut sich weiterhin äusserst schwer mit der Wiederanlage.

  • 28.02.2013, 04:10
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ETF oder andere Fonds?

Immer wieder wird mir die Frage nach Sinn und Zweck, Renditen und Gebühren von Anlagefonds gestellt. Das ist ein abendfüllendes Thema für sich.

  • 15.02.2013, 01:20
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Die E-Kriminalität wird immer dreister!

Online-Finanzdienstleistungen per Internet, Bancomaten und Kreditkarten sind hervorragende Einrichtungen im Finanz- und Zahlungsverkehr, haben aber auch ihre Gefahren. Deshalb lieber Vorsicht über alles, als das Nachsehen haben!

  • 14.02.2013, 13:59
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Wirbel um steuerbefreite „Dividenden“

Alsbald geht es wieder los mit den jährlichen Dividendenzahlungen. Aus Anlegersicht gibt es dabei zwei Arten: Solche, die man als Einkommen zu  versteuern hat, und solche, die steuerfrei anfallen.

 
  • 31.01.2013, 22:35
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Zukäufe in UBS- und CS-Aktien?

Ein Leser hatte mit Aktien der beiden Schweizer Grossbanken UBS und CS in den letzten Jahren massive Kursverluste erlitten. Er hätte, nach Ausbruch der Finanzkrise im Sommer 2008, zwar mit Verlusten bei diesen Titeln gerechnet, jedoch nicht mit derart grossen. Zudem sei er einfach nicht in der Lage gewesen, sich von ihnen nach den ersten Kurseinbrüchen zu trennen oder zur weiteren Verlustvermeidung Stop-loss-Aufträge zu platzieren. Da er immer noch deutlich im Minus liegt, frägt er sich, ob er mit Zukäufen „moyenne machen“, d.h. den durchschnittlichen Einstiegskurs absenken soll?

  • 31.01.2013, 05:05
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Schadet die Abzockerei-Initiative dem Wirtschaftsstandort Schweiz?

Auf dass es nochmals klar gesagt ist: Das ist eine Geld-Kolumne und nicht eine verdeckte politische, wie es mir jüngst alt-Grossrat Martin Troller zu unterstellen versucht hatte. Aber Wirtschafts-, Finanz- und Steuerpolitik gehen nun einmal nahtlos ins Geld-, Zins- und Börsengeschehen über. Beides ist untrennbar miteinander verbunden, wie auch das nachfolgende Exempel beweist, worüber das Schweizervolk am 3. März abstimmen wird.

  • 17.01.2013, 16:30
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Verstehen, was man an der Börse kauft!

Wer mit seinen, zum Teil hart erarbeiteten Mitteln irgendwelche Börsengeschäfte tätigt, die er selber nicht kennt oder deren Mechanismus er nicht versteht, muss wissen: Das kann gefährlich werden.

  • 17.01.2013, 08:54
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Vorsichtiger Umgang mit Börsenfavoriten

Jeweils zum Jahreswechsel überhäufen uns die Börsengurus, aber auch seriöse Finanzmedien mit Tipps, Rück- und Ausblicken. Anleger mögen sie durchaus zur Kenntnis nehmen, sich davon aber nicht allzu fest beeindrucken lassen!

  • 03.01.2013, 09:45
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Abzockerei: Was schadet dem Standort Schweiz?

Seit Jahren verursacht die UBS einen Skandal nach dem andern. Milliardenverluste, Milliarden- und Millionenbussen bedrohen die Bank und prellen ihre Aktionäre und die in die Bank investierenden Pensionskassen. Nicht einmal die rettende Hand des Staates und die Hilfe der Nationalbank haben im Verwaltungsrat ein Umdenken in Sachen nachhaltiger Geschäftsführung bewirkt. Das UBS Geschäftsgebaren schädigt den Finanz- und Wirtschaftsstandort Schweiz im In- und Ausland. Dafür verantwortlich zeichnet sich der Verwaltungsrat.

  • 30.12.2012, 12:26
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Depotrendite steigern – aber wie?

Nicht nur die Pensionskassen leiden, wie ich es letztes Mal geschildert habe, unter dem rekordtiefen Zinsniveau, sondern wohl auch die meisten Sparer und Anleger. Was kann man dagegen tun – und soll man es überhaupt?

  • 06.12.2012, 15:45
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6 Prozent Jahreszins für Privatplatzierung aus Lenzburg

Das Inserat aus der Aargauer Zeitung hat mir ein Leser aus Laufenburg zugestellt, verbunden mit der Frage, was ich davon halte. Geworben wird von einem ISO-zertifizierten Lenzburger Kunststoff-Recycling-Betrieb, der sich offen und transparent darstellt. Er offeriert „sichere Geldanlagen auf 3 oder 5 Jahre, in Tranchen von 2000, 5000 oder 10‘000 Franken“, ausgestattet mit einem fixen Jahreszins von 6 Prozent.

  • 06.12.2012, 13:50
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Massiv erhöhte Sicherheit auf Fussgängerstreifen?

Wir schrieben den 1. Juni 1994, als mit der Einführung des quasi absoluten Vortrittsrechts der Fussgänger auf Fussgängerstreifen (Art. 33 SVG i. V. mit Art. 6 Abs. 1 VRV) gemäss Zitat des Bundesrates die „Rechtsstellung des Fussgängers gestärkt“. Und solch soziale Gedanken, verbunden mit einer Stärkung der Schwächeren kommen in der Schweiz immer gut an.

  • 30.11.2012, 17:33
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Ungenügende Renditen auf BVG-Kapital

Letztes Mal warf ich einen Blick auf die Zukunft der Altersvorsorge-Säule Nr. 1, der AHV. Heute steht die 2. Säule im Fokus, die berufliche Vorsorge. Sie weist klare Mängel auf.

  • 24.11.2012, 07:00
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Soll ich meine Bank verklagen?

Kaum ein anderer Bundesgerichtsentscheid ist von den Medien derart hochgejubelt worden wie derjenige vom 30. Oktober in Sachen UBS. Darin ist die Schweizer Grossbank verpflichtet worden, einer Erbengemeinschaft sämtliche verdeckten Vergütungen weiterzuleiten, die sie im Rahmen eines Vermögensverwaltungsvertrages in den letzten 10 Jahren bei Börsentransaktionen einkassiert hat. Solche Vergütungen werden beispielsweise entrichtet bei Neuemissionen von Aktien, Obligationen oder strukturierten Produkten, insbesondere aber beim Kauf von Fondsanteilen.

  • 24.11.2012, 00:40
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Wie sicher ist unsere AHV?

Die AHV ist das wichtigste Sozialwerk unseres Landes. Immer häufiger werden aber Ängste laut, sie sei wegen der ansteigenden Lebenserwartung unrettbar in Schieflage geraten. Was unternimmt die Politik?

  • 08.11.2012, 06:49
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Missbrauch der Arbeitslosenversicherung?

Zu folgendem konkreten Fall bin ich eben um eine Stellungnahme gebeten worden: Ein bestens qualifizierter Techniker kündigt sein Arbeitsverhältnis, um auf Weltreise gehen zu können. Nach Ablauf des vertraglichen Arbeitsverhältnisses stellt er ein Gesuch auf Arbeitslosenentschädigung.

  • 11.10.2012, 14:05
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Börsengewinne und Einkommenssteuer

Die Eidg. Steuerverwaltung hat jüngst ein neues Kreisschreiben veröffentlicht, wann Börsengewinne von Privatanlegern der Einkommenssteuer unterliegen. Vorsichtig müssen Hauseigentümer sein, wenn sie noch Hypotheken ausstehend haben.

  • 11.10.2012, 09:38
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Rassismus

Die Berner können aufatmen. Aus Gründen einer verfeinerten Ressismus-Interpretation wird es in Kürze nicht mehr erlaubt sein, in einem öffentlichen Lokal einen Witz über die schwerfälligen und langsamen Berner zu erzählen, oder die kleinen Appenzeller, die Thurgauer mit den langen Fingern, den doofen Ostfriesen, den geizigen Schotten, den unbedarften Oesterreichern. Blondinen-Witze sind vorderhand noch ein Grenzfall, aber man ist in Bern intensiv an der Arbeit, ob blonde Frauen als eigene Rasse einzustufen sind.

  • 24.09.2012, 23:55
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„Günstlingswirtschaft“ zu Lasten von Pensionskassen

Bis anhin galt das 3-Säulen-Prinzip bei der Altersvorsorge in der Schweiz weltweit als vorbildlich und einzigartig. Der Prozess gegen den langjährigen Anlagechef der Beamtenpensionskasse des Kantons Zürich (BVK) kratzt allerdings gehörig an diesem Image.

  • 20.09.2012, 07:49
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Braucht es den Preisüberwacher noch?

Das ist heutzutage, wo der Preisdruck aus dem Ausland am Laufmeter zu Preissenkungen im Inland führt, eine berechtigte Frage. Ein Leser aus Stein geht gar noch einen Schritt weiter. Er plädiert für die Abschaffung dieser staatlichen Kontrollinstitution, weil ihre Leistungsbilanz sehr mager sei, Aufwand und Ertrag dieser Amtsstelle somit in keinem vernünftigen Verhältnis mehr stehen. Ob ich es, dank tieferem Einblick in die Innereien unserer Staatsbürokratie, nicht auch so sähe?

  • 06.09.2012, 10:55
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Sinken die Zinsen weiter?

Ich hätte es vor geraumer Zeit nicht für möglich gehalten, dass wir über Jahre eine Tiefzinsperiode von aktuellem Ausmass haben würden. Doch auf Dauer kann es so nicht weiter gehen.

  • 06.09.2012, 06:00
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Tiefere Steuersätze - höhere Steuereinnahmen!

Am 23. September stimmt das Aargauer Volk zum dritten Mal nach 1998 und 2006 über Steuersenkungen ab. Ein Ja dazu führt aber nicht zu Steuerausfällen, sondern dank Wachstumsimpulsen zügig zu höheren Steuereinnahmen.

  • 23.08.2012, 08:00
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Wie sicher ist die Valiant-Bank?

Ein Leser aus Rheinfelden macht sich Sorgen über die Kursentwicklung und damit grundsätzlich über die Zukunft der Valiant-Bankengruppe. Er ist selber Kleinaktionär und vermutet, dass „Leichen im Keller“ - sprich verheimlichte Geschäftsrisiken – den jüngsten Kurszerfall ausgelöst haben. Ob ich mehr darüber wisse?

  • 23.08.2012, 06:00
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Die Hypothek abzahlen?

Schweizerischen Eigenheimbesitzern, die Hypothekarschulden ausstehend haben, empfehle ich eine andere Variante zur Verwendung liquider Mittel. Ich würde die Schulden amortisieren, ganz besonders natürlich die höher zu verzinsenden Zweithypotheken.

  • 09.08.2012, 13:00
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Europa für Anlagen meiden?

Dieser Tage sorgte an den Finanzmärkten die Meldung für Aufsehen, dass Royal Dutch Shell (RDS), zweitgrösster Ölkonzern der Welt, seine liquiden Mittel in 2-stelliger Milliardenhöhe aus Europa abzieht und nach den USA verlagert.

  • 09.08.2012, 06:00
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Bonität der Coop-Depositeneinlagen?

Auf dieses Thema aufmerksam gemacht hat mich ein Leser, der mit der aktuellen Verzinsung seines Alterssparkontos von 0,45 % bei der Bank Coop nicht mehr zufrieden ist. Bei der Coop-Depositenkasse würde ihm 2,5 x mehr offeriert, nämlich 1,125 %

  • 26.07.2012, 08:53
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Aus der Praxis des Ombudsmans

Nachstehend ein weiterer Streitfall, den der Bankenombudsman zu schlichten hatte. Ein Kunde hatte am 31. August das Pensionsalter erreicht und schon einige Tage zuvor seine Bank beauftragt, das dann fällige BVG-Guthaben an eine andere Bank zu überweisen, wo er eine Position Gold erwerben wollte. Weil das Geld am 5. Sept. noch nicht überwiesen war, teilte er der Bank mit, er würde sie haftbar machen für den entgangenen Gewinn aus den Kurssteigerungen des Goldes.  Am 15. September traf das Geld auf Bank II ein. Der Kunde erwarb das Gold und stellte fest, dass es nun 3‘500 Franken  teurer war als anfangs Monat. Entsprechend verlangte er von Bank I Schadenersatz.

  • 26.07.2012, 06:00
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Verzicht auf Landesverteidigung?

Die neue Strategie wird von äusseren Faktoren – von der alle Nato-Staaten ausnahmslos schwer heimsuchenden Überschuldungskrise und der daraus resultierenden Finanzknappheit geprägt. Jeder Nato-Staat – allen voran auch die USA – muss unter diesem enormen Finanzdruck zwangsläufig Streitkräfte abbauen.

  • 14.07.2012, 13:18
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Nach BVG-Kapitalbezug zum Ombudsman

Kapitalbezug oder Rente, das will in jedem Einzelfall gründlich überlegt sein. Schliesslich spart man nicht ein Berufsleben lang für die Altersvorsorge und kassiert dann rasch happige Verluste an der Börse.

  • 12.07.2012, 10:44
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