Bei Geschwindigkeitskontrollen ausserorts mass die Kantonspolizei 13 Automobilisten, die so schnell unterwegs waren, dass allen der Entzug des Führerausweises droht. Fünf Lenkern nahm die Polizei den Ausweis auf der Stelle ab.

von Kapo AG

Mit ihrem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Mittwoch, 12. April 2017, vom Nachmittag bis in die Abendstunden Geschwindigkeitskontrollen durch. Gemessen wurde auf der Furttalstrasse zwischen Würenlos und Otelfingen sowie auf der Badenerstrasse zwischen Bellikon und Remetschwil. Auf beiden Hauptstrassen gilt die übliche Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Die Polizei stoppte fünf Autofahrer, welche mit Geschwindigkeiten zwischen 121 und 143 km/h unterwegs waren. Sie wurden an die Staatsanwaltschaft verzeigt. Zudem nahm ihnen die Polizei den Führerausweis zu Handen des Strassenverkehrsamtes ab.

Wegen Verdachts auf Drogeneinfluss musste einer der Schnellfahrer eine Blut- und Urinprobe abgeben. Im Weiteren mass die Kantonspolizei acht Automobilisten mit Geschwindigkeiten zwischen 114 und 118 km/h. Diese durften nach der Verzeigung zwar weiterfahren, doch auch ihnen droht der Führerausweisentzug durch das Strassenverkehrsamt.

Bei ihren Kontrollen mit dem Lasermessgerät fokussiert sich die Kantonspolizei Aargau ausschliesslich auf Lenker, deren Geschwindigkeitsüberschreitung einem groben Verkehrsdelikt entspricht und den Führerausweisentzug zur Folge hat. Weitere Kontrollen sind geplant.

 

Archivbild der Kapo AG

13.04.2017 | 5888 Aufrufe